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Siegmund-Loewe-Realschule> Projekte> 2. Ausbildungsmesse der Siegmund-Loewe-Schule
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2. Ausbildungsmesse der Siegmund-Loewe-Schule am 21.04.2012 - 10:00 bis 14:00 Uhr

Einblicke in die Arbeitswelt

Zahlreiche junge Leute sowie deren Eltern informierten sich bei der Ausbildungsmesse in der Siegmund-Loewe-Realschule über verschiedene Ausbildungsberufe regionaler Betriebe beziehungsweise Dienstleister.

 

Am Samstag, 21.04.2012 fand die zweite schulinterne Ausbildungsmesse "Ausbildung in der Region" an der Siegmund-Loewe-Realschule statt, an der sich rund 20 regionale Unternehmen beteiligten. Diese soll im zweijährigen Turnus im Wechsel mit der großen Ausbildungsmesse des Landkreises Kronach stattfinden. Die Messe zur Berufsorientierung richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der achten Jahrgangsstufe.

Zahlreiche Jugendliche sowie deren Eltern nutzten die Gelegenheit, sich über das regionale Angebot an Ausbildungsberufen für Realschüler zu informieren. In Kurzvorträgen wurden die unterschiedlichen Ausbildungsberufe vorgestellt. Dabei wurde detailliert auf die entsprechenden Ausbildungsinhalte, Dauer und sonstige Voraussetzungen für die Berufsausbildung eingegangen. Im Anschluss daran konnten Fragen an die Referenten gestellt werden. Aufgrund der zeitlichen Staffelung war eine Teilnahme an fünf unterschiedlichen Vorträgen möglich.

Außerdem präsentierten sich Ausbildungsbetriebe mit Informationsständen und gaben einen informativen Einblick in die Arbeitswelten der Industrie-, Handwerks- und Handelsbetriebe beziehungsweise Dienstleister. Die Begrüßung zur ersten "Miniausbildungsmesse" an der Realschule II oblag Schulleiter Heinz Zech. Wie er ausführte, wechselten mehr als 30 Prozent der Schüler seiner Einrichtung an die FOS, knapp zehn Prozent ans Gymnasium sowie 60 Prozent - und damit der weitaus größte Teil - ins Berufsleben.

Im Alter von 14 bis 15 Jahren müssten schon erste Entscheidungen fallen und beispielsweise Bewerbungen geschrieben werden. Oftmals gebe es jedoch zu diesem Zeitpunkt noch keine konkreten Vorstellungen von den einzelnen Berufsbildern. Seine Schule unterstütze die Schüler dabei nach Kräften, unter anderem durch Vorträge im Unterricht sowie Praktika. Es habe auch getrennte Vorträge für Eltern gegeben.
Mit der Veranstaltung betrete man Neuland, da hier Schülern und Eltern - wichtige Mitentscheider bei der Berufswahl - gleichzeitig Informationen angeboten würden. Ausdrücklich betonte er, keine Konkurrenz zur großen im Zweijahresabstand stattfindenden Ausbildungsmesse an der Berufsschule sein zu wollen, sondern eine Ergänzung im Jahr dazwischen. Man verfolge damit das Ziel einer unkomplizierten und flexiblen Kontaktaufnahme mit möglichst vielen Ausbildungsbetrieben, Ausbildern und Auszubildenden, die Infos aus erster Hand liefern könnten. Besonders wertvoll sei dabei, dass die beteiligten Auszubildenden fast alle ehemalige Schüler seiner Schule seien. Auf Initiative von Beratungslehrer Ralf Müller sei der Versuch einer eigenen Messe gestartet worden.

Vor Ort war auch das Jobstarter-Projekt "MyPlastics - Deine Zukunft mit Kunststoff", das im Rahmen von Schulbesuchen Schülerinnen und Schüler aller Schularten der Region Ober-, Unter- und Mittelfranken über zukunftsträchtige Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten in der regionalen Kunststoffbrache sowie häufig damit verbundene Irrtümer informiert. Darüber hinaus unterstützt das Projekt Unternehmen der Kunststoffbranche, geeignete Auszubildende zu finden. Im Rahmen des Projektes entsteht ein Ausbildungsnetzwerk mit dem Ziel, die Potenziale der Region zu bündeln.

hs

 

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