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Siegmund-Loewe-Realschule> Über uns> 20.10.2006 Amtseinführung von Herrn Zech
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Die Neue Presse schreibt hierzu am 21.10.06:

Der Fränkische Tag v. 21.10.06 berichtet wie folgt:

Und so gratulierte die Schulfamilie:

Von Blitzableitern, Feuerwehrleitern, Tonleitern, Räuberleitern und Schulleitern
oder: die vielfältigen Aufgaben eines Realschulrektors

Schon unmittelbar nach ihrem Wahlsieg hatten die drei Schülersprecherinnen auch schon ihren ersten großen Auftritt. Allerdings handelte es sich dabei nicht um die Schülersprecheraussprachetagung oder die Durchführung des SMV-Tages, sondern um die offizielle Amtseinführung von Herrn ZwRSK Heinz Zech in sein neues Amt als Schulleiter der Siegmund-Loewe-Schule.
Die Schulfamilie, repräsentiert durch die scheidende 1.Vorsitzende des Elternbeirats, Frau Claudia Bayer, durch Herrn Dr. Albrecht Hofmann als Personalratsvorsitzenden sowie durch die 1. Schülersprecherin Julia Neubauer aus der Klasse 10d, entschied sich für ein gemeinsames Geschenk und die nachfolgende gemeinsame Ansprache:

Liebe Schülerinnen und Schüler,
werte Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Ehrengäste und Festredner,
meine Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Zech,

wenn man im Duden unter dem Stichwort „Leiter" einmal nachschaut, dann stellt man fest, dass es sowohl die Leiter als auch den Leiter gibt. Aus diesem Grund lassen Sie uns ein paar Ausführungen zu einer ganz besonderen Art von Leiter machen - der so genannten Schulleiter.
Damit Sie sich diese besser vorstellen können, haben wir unsere Schulleiter einmal mitgebracht. (Der Hausmeister, Harry Engelhardt bringt die Aluminiumleiter.)

So eine Schulleiter oder auch ein Schulleiter kann aus verschiedenen Materialien bestehen.
Manche, die aus Holz gemacht sind, machen zwar optisch sehr viel her und haben aus ökologischen Gesichtspunkten heraus natürlich die besten Karten, doch kurz nach Aufnahme ihrer Tätigkeit werden sie sehr schnell morsch, wurmstichig, brüchig und bieten kaum wirklich Halt, wenn es darum geht, den Anforderungen des Alltags gewachsen zu sein.

Andere wiederum meinen, dass es das Beste sei, aus Eisen zu sein. Sie stehen zwar felsenfest, aber auch unverrückbar in der Landschaft und machen mit ihrem sehr schnell ansetzenden Rost als Karriereleitern kaum Freude.
Daher haben wir uns an der Siegmund-Loewe-Schule für Aluminium entschieden. Ein sehr strapazierfähiges Material, das an sich fest und sehr stabil ist, dabei aber immer auch die Eigenschaft der Flexibilität besitzt.

Schließlich muss eine solche Schulleiter eine ganze Menge Aufgaben erfüllen und vor allem wirklich viel aushalten.
Sie muss in der Lage sein, auf jeder ihrer Sprossen die Wünsche der Schülerinnen und Schüler, des Kollegiums, der Eltern, des Sachaufwandsträgers, der MB-Dienststelle oder des Kultusministeriums und vieler anderer mehr zu tragen und diese gegebenenfalls eine Sprosse höher zu hieven.

Darüber hinaus muss es ihr gelingen, so manchen auf seinem Weg nach oben zu unterstützen, aber auch manchem aufzeigen, dass er oder sie auf seiner bzw. ihrer Sprosse bestens aufgehoben ist. Dann kommt es schon einmal vor, dass aus der Schulleiter ein Blitzableiter wird.
Eine solche Schulleiter kann - quer gelegt - auch Schluchten und Abgründe überwinden, egal wie tief sie zu sein scheinen.
Zu diesem nicht immer unbedingt leichten Zweck wurde sie ausziehbar gestaltet, was jetzt bitte nicht missverstanden werden sollte.
Man spricht in diesem Zusammenhang auch sehr gerne von der so genannten Feuerwehrleiter.

Dass eine Schule ein ziemlich komplexes, nicht leicht erlernbares Instrument ist, müsste jedem der Anwesenden klar sein.
Deshalb muss aus unserer Schulleiter auch ab und an eine Tonleiter werden, die Misstöne eben so rasch auffasst und beseitigt wie sie für Harmonien sorgt. Es kommt bei einer solchen Schulleiter maßgeblich darauf an, wie geschickt sie im Umgang mit solchen Dur - Strecken ist, sodass es für alle Beteiligten möglichst bald wieder sehr Moll - ig wird.
Eine Schulleiter sollte auf keinem Fall eine Drehleiter sein, die sich nach den vorherrschenden Winden aus südlicher Richtung dreht, sondern sich dann durchaus darauf besinnt, dass Aluminium ein sehr hartes und beständiges Material sein kann. Nicht alles, was scheinbar laufen kann, sollte die Chance nutzen und auf eine Leiter steigen.

Daher fänden wir es gar nicht so verkehrt, wenn unsere Schulleiter gelegentlich auch eine Räuberleiter wäre, die es ermöglicht, dass auch das vordergründig Unerlaubte und strengstens Verbotene zum Wohle aller auf kurzem Wege erreicht wird.
Sehr geehrter Herr Zech, wir wünschen Ihnen als unserer Blitz-, Feuerwehr-, Ton-, Räuber-, ...schlichtweg als unserer Schulleiter viel Freude bei allen zukünftigen Aufgaben, Kraft, Ausdauer und Gesundheit.

Und Frau Zech, sollten Sie das Gefühl haben, dass das alles zu viel wird und zu weit geht, dann kommen Sie hier bei uns in Kronach mit Ihrem Leiterwagen vorbei, klappen die Schulleiter zusammen, schultern Sie diese und ab damit nach Hause, denn schlussendlich sind Sie der feste Grund, auf dem unsere Schulleiter steht.

Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit.

Die Schulfamilie überreichte das Poster zur Aktion „Kronach leuchtet", damit Herr Zech als Lichtenfelser schon in seinem Rektorat einen Eindruck von der Schönheit und Atmosphäre seines neuen Dienstortes erhält.
Zum Abschluss der Veranstaltung sprach schließlich Herr Zech, der dann von der SMV einschließlich seiner geladenen Gästen in den Pausenhof gebeten wurde, wo Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen mit insgesamt 25 mit Helium gefüllten Luftballons auf ihn warteten. An jedem dieser Ballons hatten die Klassen ihre Wünsche und Glückwünsche für ihren neuen Schulleiter geheftet. Versehen mit der Schuladresse und einem „Bitte zurück!" stiegen die bunten Luftballons in den strahlend blauen Kronacher Himmel - Man darf gespannt sein, welcher Wunsch zurückkommt, bzw. welcher Ballon wohl den weitesten Weg zurückgelegt hat.
Als bunter Abschluss des offiziellen Teils war dies auch für Herrn Zech das Signal, seine Gäste zu einem kleinen Imbiss in die Räume FU 46/47 einzuladen, wo Frau Anja Betz und Schülerinnen und Schüler der SMV für das leibliche Wohl sorgten.
Zu diesem Zeitpunkt konnten sich auch Hediye, Katharina und Julia entspannt zurücklehnen, denn sie hatten ihre erste große „Amtshandlung" mit Bravour gemeistert.

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