 Das fürchterliche Kriminalmuseum |  |  | | Tanja mit dem Folterinstrument |
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Unsere Klasse 5d war Anfang des Schuljahres im Schullandheim in Rothenburg ob der Tauber. An einem wunderschönen Nachmittag veranstalteten wir eine Stadtrallye und danach wollten wir ins Kriminalmuseum. Wir hatten noch 15 Minuten Zeit und so packten wir unsere Rucksäcke zusammen und liefen los. Als wir am Museum ankamen, gingen wir durch einen Eingang in den Keller, denn dort standen die ganzen Folterwerkzeuge. Erstmal fotografierten wir alles und dann kam die Führerin und erklärte uns: "Die meisten Geräte sind Originale wie zum Beispiel die Streckleiter, auf der man mit Händen und Füßen festgeschnallt und danach gedehnt wurde. Gegenüber seht ihr den Hexenstuhl, worauf man ebenfalls festgeschnallt wurde und die Stacheln haben dann ganz schön gepiekst." Wir gingen weiter und die Führerin sprach weiter: "Jetzt kommen wir zu den Schandmasken." Die Folterwerkzeuge sahen wirklich fürchterlich aus. Tanja, eine Schülerin von uns, bekam probeweise eine Schandmaske aufgesetzt, so dass ihre Hände befestigt waren und so lief Tanja eine Weile herum. Einerseits sah das gruselig aus, aber wir mussten trotzdem lachen. Beim nächsten Ausstellungsstück wurden einige Schüler ziemlich blass, denn da stand eine Maske, in die Mädchen und Frauen eingesperrt wurden, wenn sie untreu waren. Das sah so furchteinflößend aus, aber die Führerin erklärte: "Keine Angst! Darin sind die Frauen NUR ohnmächtig geworden." Da waren viele von uns ziemlich erleichtert! Als wir aus dem Kriminalmuseum herauskamen, sagte unsere Lehrerin: "Jetzt holt erst mal tief Luft!" Das taten wir dann auch. Wir liefen zum Schullandheim zurück und gingen voller Eindrücke nach einem aufregenden Tag in unsere Betten.
Tina Müller, Klasse 5d  |