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Unsere 7. Klassen fuhren vom 28.01. bis 02.02.2007 ins Skilager nach Oberau-Wildschönau/ Österreich Tirol

unser Hotel Angerhof

Unsere Winteraktivwoche

- ganz schön anstrengend, aber doch ein tolles Erlebnis

Nicht nur der Wintersport, sondern auch das Gemeinschaftserlebnis standen im Mittelpunkt einer Woche, die die vier siebten Klassen der Siegmund-Loewe-Schule in der Wildschönau in Tirol verbrachten. Knapp einhundert Schülerinnen und Schüler der Kronacher Realschule hatten Gelegenheit, ihr Können im alpinen Skilauf, im Snowboarden und im Skilanglauf zu verbessern. Die in diesem Jahr nicht ganz so guten Schneeverhältnisse wurden durch herrlichen Sonnenschein und angenehme Temperaturen wieder wettgemacht.

Obwohl auch in diesem Jahr die große Mehrzahl der Siebtklässler noch nie vorher auf Skiern oder einem Snowboard gestanden hatte, konnten die Lehrkräfte Christiane Beisel, Kerstin Körlin, Franz Mairoser, Ralf Müller, Anneli Passing und Marion Schreiber am letzten Tag nur noch in strahlende Gesichter blicken, denn spätestens zu diesem Zeitpunkt hatten es alle geschafft, auch die schwierigeren Pisten des Skigebietes zu meistern. Der Stolz und die Freude daran, die Pisten hinunter zu sausen waren groß. Bei allem "Temporausch" ging es aber auch immer darum, ein verantwortungsbewusstes Verhalten auf der Piste einzuüben, um weder sich selbst, noch andere zu gefährden.

Unsere Winteraktivwoche kann mittlererweile auf eine lange Tradition zurückblicken. Neben dem alpinen Skilauf gab es auch schon fast immer eine Skilanglaufgruppe. Zwischenzeitlich war es sogar gelungen, einen Eislaufkurs ins Programm zu nehmen. An dessen Stelle ist inzwischen die Trendsportart Snowboarding getreten, und Organisator und Skikursleiter Karlheinz Zapf musste in diesem Jahr mit Darno Naser und Sebastian Waßmann sogar zwei Snowboardlehrer aufbieten. Den beiden gelang es nicht nur, dem recht lebhaften Häuflein der Snowboarder etwas beizubringen, sondern sie erfreuten sich dabei bei ihren Schülerinnen und Schülern auch noch besonders großer Beliebtheit.

Den unermüdlichen Skilangläufern vermittelte Alfred Zwosta nicht nur technisches Können, sondern er führte sie auf den langen Touren der Gruppe auch in landschaftlich sehr schöne Gebiete.

Nach dem anstrengenden Tag auf der Piste oder in der Loipe wurde an den Abenden ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm geboten. Ging es doch auch darum, dass sich die Schülerinnen und Schüler der neu gebildeten siebten Klassen untereinander besser kennen lernen und ein in größeren Gruppen notwendiges Sozialverhalten einüben sollten. Brett- und Kartenspiele, Billiard, Tischtennis und Tischkicker ließen die Müdigkeit nach dem Abendessen wieder vergessen. Wer dann noch Lust auf Bewegung hatte, konnte an einer Fackelwanderung teilnehmen, Eislaufen oder sich auf den verschiedenen Rutschen und in den Wellen des Erlebnisbades Wörgl austoben.

Betrachtet man die Veränderungen, die es in Sachen Winteraktivwoche in den letzten Jahren gegeben hat, so fällt auf, dass es auch unter den Schülern aus dem Frankenwald zunehmend weniger geübte Skifahrer gibt und die in der Anschaffung doch recht teure Skiausrüstung von den meisten Schülerinnen und Schülern nur noch für diese eine Woche ausgeliehen wird.

Auch die körperliche Belastbarkeit scheint in den Augen der Lehrkräfte insgesamt gesehen geringer geworden zu sein. In Anbetracht der von vielen praktizierten Freizeitinhalte wie Computerspiele, Fernsehen und Video muss das aber eigentlich niemanden verwundern. Auch in dieser Hinsicht lieferte unsere Woche für viele sicher eine überraschende Erkenntnis: Man kann ohne allzu großen Schaden zu nehmen mehrere Tage ohne diesen Medien-konsum überleben.

Ralf Müller

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