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Afrikafest - Melike Yildrim entwirft das Motiv für das bunte Plakat

Im Rahmen eines Afrika-Workshops malten Acht- bis Zehntklässler der RS II Bilder zum Thema „Wasser“. Das von einer Jury ausgewählte „schönste“ Bild ziert die Werbeplakate für das am 26. Juli stattfindende Afrikafest. Die Wahl fiel auf Melike Yildrim.

Mit seinen kraftvollen Farben und der stimmungsvollen Atmosphäre ist das Plakat ein echter Hingucker: Eine afrikanische Wasserträgerin trägt einen Behälter auf dem Kopf.

Melike Yildrim von der Siegmund-Loewe-Realschule nahm – wie alle anderen Acht- bis Zehntklässler mit dem musisch/künstlerischen Zweig – Mitte März an einem Afrika-Workshop im Jugend- und Kulturtreff „Struwwelpeter“ teil. Von der Schule war dieser von der Fachschaftsvorsitzenden für Kunsterziehung, Arnhild Schlingschröder, organisiert worden. Zu Gast war die ugandische Künstlerin Noeline Aasike, die den Schülern aus ihrer Heimat erzählt hat und von ihr gemalte Bilder zeigte. „Von diesen Bildern haben wir uns inspirieren lassen. Ich habe sofort gewusst, dass ich ein Bild mit einer Wasserträgerin male“, erinnert sich die Tettauerin. Die Vorgaben waren klar; ist doch „Wasser“ das Thema der nunmehr 3. Auflage des Afrikafestes.

Nach dem Workshop malte Melike das Bild zu Hause zu Ende beziehungsweise arbeitete es auch im Kunstunterricht noch etwas aus. Das Motiv des Plakates ist nahezu identisch mit ihrem Bild. Lediglich die Farben fallen etwas kräftiger aus, damit sie besser zur Geltung kommen. Das Plakat gefällt der 17-Jährigen sehr gut. Dass ihr Bild ausgewählt wurde und schon bald überall in der Öffentlichkeit zu sehen sein wird, erfüllt sie mit Stolz. „Es ist schon eine Ehre“, freut sie sich.

Organisiert wird die Veranstaltung wieder vom Team des Jugend- und Kulturtreffs sowie dem Orgateam des Afrikafests. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Auch heuer erwartet die Gäste ein interessanter Einblick in die Kultur des fernen Kontinents sowie ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit westafrikanischer Musik und Trommlern, afrikanischen Tanz- und Trommelworkshops, einem großen Basar sowie afrikanischem Essen. Das Fest beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst im Struwwelpeter-Saal. „Es ist angedacht, dass der Gottesdienst von einem afrikanischen Priester abgehalten wird. Natürlich soll dabei auch getrommelt werden“, verrät Thomas Rebhan von Kummazamm. Um etwa 12 Uhr beginnt das kunterbunte Programm mit namhaften Vertretern der afrikanischen Musik- und Tanz-Szene auf dem Gelände des Struwwelpeters.

(Quelle: fränkischer Tag; Heike Schülein)

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