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Archäologie wird für unsere Realschüler greifbar

feuriger Höhepunkt


Am Freitagvormittag 30.10.2015 bekamen Schüler und Schülerinnen der 6. Klassen Einblicke in die Steinzeit. Archäologe Bernhard Bischler präsentierte eigens ausgegrabene Fundstücke und zeigte, was man aus Katzengold und Feuerstein machen kann.

Haben Sie schon einmal einen großen Schatz ausgegraben oder einen echten Säbel gefunden? Benutzen Sie einen Metalldetektor und graben Sie mit einem Bagger? Wem gehört ein archäologisches Fundstück überhaupt? Und was war Ihr teuerster Fund?

All diese Fragen und noch viele mehr bekam Bernhard Bischler von seinen neugierigen Nachwuchsarchäologen am Freitagvormittag gestellt. Insgesamt drei Vorträge fanden im Rahmen des Geschichtsunterrichts in der Siegmund-Loewe- Realschule in Kronach statt.

Fundstücke aus der Steinzeit
Archäologe und Museumspädagoge Bernhard Bischler kam hierfür extra aus München in den Frankenwald: "Ich war bereits vor zwei Jahren schon einmal an der Schule", erwähnt Bernhard Bischler und freut sich, dass es auch in diesem Jahr wieder geklappt hat: "Im Rahmen des Geschichtsunterrichts steht auch das Thema Steinzeit im Lehrplan der sechsten Jahrgangsstufe", weiß der Archäologe.

Im Gepäck brachte er neben Leihgaben der archäologischen Staatssammlung in München auch eigens ausgegraben Fundstücke mit, die er den Kindern zeigen möchte: "Ich möchte den Kindern anhand von Fundstücke erklären, wie die Menschen früher gelebt haben."

Großes Interesse
Besonders interessiert folgten die Schüler den Erzählungen des Experten, verknüpften Neuerlerntes mit ihrem Vorwissen aus dem Geschichtsunterricht und ertatesten den Unterschied zwischen Fluss- und Feuerstein. So wurde auch das Interesse von Lia-Marie Tremel (12), Lena Stauch (11) und Leonie Scherbel (11) geweckt: "Eigentlich ist Geschichte nicht unser Lieblingsfach, aber den Vortrag finden wir sehr spannend." Spontan waren die drei Freundinnen von der Geschichtsstunde der etwas anderen Art begeistert und könnten sich nun sogar vorstellen einmal selbst als Archäologinnen zu arbeiten:"Mich interessieren vor allem die verschiedenen Steine und ihre Geschichte", stellt Leonie Scherbel fest. Ihre Freundin Lena fügt hinzu, dass sie vor allem das Highlight am Schluss am spannendsten fand.

Feuriger Höhepunkt
Und für das Highlight ging es am ende des Vortrags raus in den Schulhof: "Trama, Pyrit, Feuerstein und Stroh brauchen wir zum Feuer machen", erklärte Bernhard Bischler sein feuriges Vorgehen. Innerhalb von zwei Minute entzündete er gekonnt ein kleines Feuer, welches die Augen der Schüler begeistert leuchten ließ.

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