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Siegmund-Loewe-Realschule> Aktivitäten> 2011-12> Ausstellung zur Europawoche
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Ausstellung zur Europawoche 02.-14.05.2012

Europa als Erfolgsgeschichte
Zehntklässler der RS II kreieren eine Ausstellung zur Europawoche. Die Schau gerät zu einem Plädoyer für die EU. Die Lehrer sind sehr zufrieden.

Was wird momentan nicht alles über die Europäische Union geschimpft: Die Griechenland-Rettung ist zu teuer, der Euro zu unsicher und außerdem muss sowieso Deutschland alle übrigen Staaten mitfinanzieren. Den Zehntklässlern der Kronacher Siegmund-Loewe-Schule sind diese Parolen zu platt. Sie wollten sich selbst ein Bild von Europa machen - und zwar im Rahmen einer Projektarbeit. Am Mittwoch stellten sie ihre Ergebnisse in Form einer Ausstellung vor. Gerade rechtzeitig zur Europawoche, die vom 2. bis zum 14. Mai begangen wird. In dieser Zeit kann die Schau in den Räumen der Schule noch besucht werden.
Schon vor Beginn der ersten offiziellen Führung machte Zehntklässler Lukas Rebhan deutlich, dass er die Europäische Union für eine Erfolgsgeschichte hält. Zwar sei der EU-Apparat groß, komplex und etwas undurchsichtig, doch andererseits auch ein Garant für das friedliche Zusammenleben der Menschen auf dem Kontinent: "Die Menschen haben eingesehen, dass man mit Krieg nicht weit kommt. Wir leben in einer Welt, in der nicht jeder für sich allein handeln kann und darf, denn das würde zu Rücksichtslosigkeiten mit ungeahnten Folgen führen", sagte Rebhan. Gerade für junge Menschen habe die EU viele Vorteile: "Wir sind die Generation, die hoffentlich erkannt hat, dass wir und die Welt da draußen miteinander vernetzt sind. Unsere Ausstellung verfolgt den Zweck, die von vielen gescholtene EU vorzustellen, zu erklären und Wissenslücken zu schließen." Nach den einleitenden Worten des Schülers, die Maximilian Hollendonner mit der Europahymne auf der Trompete untermalte, und einer Präsentation von Lukas Klinger machten sich Schulleiter Heinz Zech zusammen mit den beiden Projektlehrern Thomas Hauptmann und Matthias Böhm auf zu einem Rundgang über den "Walk of Europe".
Sie staunten ob des Einfallsreichtums ihrer Schüler nicht schlecht. Eine Projektgruppe stellte die Gründung Europas in einem selbst gedrehten Kurzfilm vor, andere Zehntklässler entwarfen kunstvolle Modelle, anhand derer sie die Entwicklung der EU darstellten. Kulinarisch näherte sich eine Schülergruppe um Serkan Gök und Ebru Yalap dem Thema an. Sie informierten über die innerdeutschen Konfliktlinien zum EU-Beitritt der Türkei und garnierten ihren Infostand mit türkischen Spezialitäten. Überdies gab es Präsentationen, zahlreiche Plakate und weitere Infostände zu sehen. Da konnte Schulleiter Heinz Zech am Ende nur staunen: "Sehr eindrucksvoll."

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