Es war einmal in einem unbekannten Wald ein Hase. Der hoppelte im Wald herum und stand plötzlich vor einer Hütte.
Er erschrak, weil ein Baum auf einmal zu sprechen begann: „Geh wieder weg, denn in dieser Hütte wohnt ein böser Zauberer. Er hat uns Katzen in Bäume verwandelt, damit wir das machen, was er uns sagt." Da kam der Zauberer aus der Tür heraus und die großen Bäume sagten: „Guten Morgen, Herr Zauberer. Was wünschen Sie?" „Ich wünsche mir, dass ihr zu reden aufhört und mir sagt, mit wem ihr sprecht!", schrie der Zauberer. „Wir reden mit uns selbst", sagten die Bäume. Der Zauberer rief laut: „Ich glaube euch nicht. Es ist irgendjemand in der Nähe. Ich habe gehört, dass ihr gesagt habt, hier wohnt ein Zauberer." Er schaute sich um, und sah plötzlich einen Hasen weghoppeln. Schnell flüsterte er: „Abrakadabra, du bist jetzt eine Maus und gehorchst mir." Schon war der Hase eine Maus. Doch bevor der Zauberer weiter sprechen konnte, versteckte sie sich zwischen dem Moos.
Der Zauberer war sehr böse, weil die Maus verschwunden war. Das Mäuschen wartete, bis der Zauberer in die Hütte gegangen war. Dann lief es zu einem nicht weit entfernten Häuschen. Darin lebte eine gute Fee. Die Maus flehte: „Der Zauberer hat mich in eine Maus verwandelt. Ach bitte, liebe Fee, kannst du den Zauber aufheben?" Die Fee antwortete: „Ja, aber du musst dir noch etwas Gutes wünschen." Das Mäuschen überlegte lange. Dann sagte es: „Ich wünsche mir, dass die Bäume wieder in Katzen verwandelt werden." „Das ist ein sehr guter Wunsch", freute sich die Fee und nahm den Zauber wieder zurück. Glücklich rief der befreite Hase: „Gott sei Dank, der Zauber ist gebrochen."
Schnell lief er zu der Hütte des Zauberers zurück. Schon von weitem sah er, dass die Bäume verschwunden waren. Stattdessen lagen dort im Sonnenschein viele Katzen. Glücklich sprangen alle, so schnell sie konnten, von dem bösen Ort fort.
