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Siegmund-Loewe-Realschule> Projekte> im Sj. 06-07: Märchenprojekt der Klasse 5c> Der böse Kobold Sardan - Autorin Anne Feulner
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Der böse Kobold Sardan - Autorin Anne Feulner

Es war einmal ein Mädchen, das lebte in einem Dorf, darüber herrschte ein böser Kobold
Namens Sardan.
Er war böse und hässlich. Die Eltern des Dorfmädchens waren arm und alt. Eines Tages ging das Mädchen spazieren und kam zur Burg des Gnoms. Sie klopfte am großen Tor. Da rief eine rauhe Stimme: „ Wer ist da?" Das Kind erwiderte: „ Ich bin es, das Dorfmädchen, ich bitte darum, dass ich hinein darf!"
Da schrie der Kobold:" Auf das Tor, hoch die Tür!" Das Kind ging in die Burg. Es sprach:
„ Meine Eltern sind so arm, könnte ich ein wenig Geld haben?" Der Gnom antwortete: „ Ja,
aber dafür musst du für mich arbeiten." „Was soll ich tun?" fragte das Mädchen. „Wenn du
bis heute abend das große Tafelzimmer fertig hast, bekommst du 50 Taler." Aber der Zwerg
drehte sich um und lachte in sich hinein. Die Kleine putzte und putzte ohne eine Pause zu
machen. Der Kobold schaute sich immer mal nach ihr um. Als sie spät am Abend fertig war,
ging sie zu ihm und verlangte ihr Geld. Der Gnom aber sagte: „Du bekommst 2 Säcke voll Gold, wenn du den Rest der Burg auch noch sauber machst." Das Mädchen fing an zu weinen,
und lief nach Hause. Dann überlegte sie, wie sie den Zwerg überlisten konnte. Am nächsten
Morgen ging sie wieder zu ihm hin. Sie machte wieder den ganzen Tag sauber und am Abend trat sie dem Kobold gegenüber. Sie sprach: „ Ich möchte heute meinen Lohn, du hast es mir versprochen!" Er wollte die Taler wieder nicht hergeben. Da sprach die Kleine zu ihm:
„Wenn du mir heute meinen Lohn gibst, putze ich morgen auch noch die anderen Zimmer."
Er schaute sie misstrauisch an, aber ließ sich dann doch auf den Deal ein. Das Mädchen nahm ihr Gold und ging so schnell sie konnte nach Hause zu ihren Eltern. Sie jubelten und sprachen: „Das hast du gut gemacht." Als sie eines Tages wieder spazieren ging, begegnete
ihr ein junger Königssohn.
Sie unterhielten sich und verliebten sich nach einiger Zeit ineinander. Das erfuhr nach einer Weile auch der Zwerg. Er wollte nicht , dass sie den Prinzen heiratet, deshalb begann er sie einzuschüchtern. Aber es gelang ihm nicht, denn die Liebe zwischen den jungen Leuten
war größer. Und so kam es, daß das Mädchen den jungen Mann heiratete. Sie lebte glücklich mit ihm und ihren Kindern auf seinem Schloss. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

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