Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite
Siegmund-Loewe-Realschule> Projekte> im Sj. 06-07: Märchenprojekt der Klasse 5c> Der dreizehnköpfige Drachen -Autor Andreas Welscher
Barrierefreie Version ladenAlle Links unterstreichenDruckansichtDiese Seite empfehlen

Der dreizehnköpfige Drachen -Autor Andreas Welscher

Es war einmal ein Bauernjunge namens Johannes, der sehr arm war.
Er hatte alle seine Freunde verloren - der böse König hatte alle köpfen lassen, die gegen ihn arbeiteten.Der Junge war immer einsam. Als er eines Tages einmal den Weg zum Schloß entlang ging, traf er ein kleines, runzeliges Männchen.
Es verneigte sich vor ihm und gab ihm einen schäbigen, alten Stock. Das Männchen flüsterte: „Pass gut auf den Stock auf - er wird dir noch sehr nützlich sein, denn die schöne Prinzessin ist entführt worden. Der König habe sie aus Wut entführt. Er fürchtet, das ein Prinz kommt um sie zu heiraten und ihm dann seines Amtes entraubt. Rette die Prinzessin- der Stock hat Zauberkräfte-er wird dir helfen!" Johannes ging also zum König und fragte,"wo ist die Prinzessin?" Der König Antwortete:" Wenn du kleiner, armseliger Bauernjunge es unbedingt wissen willst, dann musst du mich im Kapf besiegen."

Johannes hatte nur seinen Stock. Er nahm ihn und hielt ihn vor sich. Der König rief: „Avada Kedavera"und ein grüner Blitz schoss aus seinen Schwert. Johannes hielt den Stock vor sich und dachte an die Worte des Männchens. Der Blitz traf den Stock, prallte wie durch Zauberei ab und traf den bösen König mitten in die Brust. Dieser schrie: „ Neiiiiin!"und sackte zusammen.
Jetzt war Johannes klar, was das Männchen gemeint hat. Er dachte der König
ist jetzt tot und rief:" Stock-führe mich zur Prinzessin um sie zu erlösen!"
Doch er irrte sich - der König stelte sich nur tot und beobachtet Johannes genau. Dieser folgte dem Stock, der vor ihm herschwebte.
Als der Junge aus der Sicht war, erhob sich der König und murmelte¬
„ Warte nur, du bist schon bald fällig!" Johannes ging guten Mutes weiter Richtung Gebirge. Er kletterte einen steilen Berg hinauf. Am Gipfel angekommen stand vor ihm der totgeglaubte König, der rief:"examurandia"und ein rießiger, feuerspeiender dreizehnköpfiger Drache erschien. Tapfer zog Johannes seinen Stock und merkte, dass sich dieser in ein Schwert verwandelt hatte. Johannes rannte auf den bösen Drachen zu und schlug ihm einen Kopf ab.

Aber - was war das? Der Kopf wuchs einfach nach! Er versuchte es immer wieder. Der König lachte laut: „So schaffst du es nie!" Da ging dem Jungen ein Licht auf.
Er rannte Richtung König und versuchte diesen zu erstechen. Doch es klappte nicht. Es war wie ein Schutzschild, das den König umgab. Da rutschte ihm das Schwert beim ausholen aus der Hand und traf den König genau durch sein Herz. Dieser schrie laut auf, legte die Hand auf seine blutende Brust und starb. Johannes nahm sein Schwert, raste auf den Drachen zu und schlug ihm einen Kopf nach dem anderen ab.
Aber der letzte Kopf wich ihm immer aus. Da spie der Drache noch mal Feuer und traf Johannes. Verletzt versuchte er aber weiter, den Drachen zu bekämpfen. Endlich schlug er ihm den letzten Kopf ab und der Drache sackte zusammen. Sofort öffnete sich vor ihm der Felsen und er ging hinein.

Auf einem Stein saß die wunderschöne Prinzessin. Er rief:" Der Fluch des bösen Königs ist nun gebrochen. Komm mit mir, ich werde dich beschützen!" Die beiden heiratetet und wurden zu König und Königin ernannt. Sie waren glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.

Barrierefreie Version ladenAlle Links unterstreichenDruckansichtDiese Seite empfehlen