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Siegmund-Loewe-Realschule> Aktivitäten> 2008-09> Naturwissenschaften> Gentechnisches Praktikum
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Klasse 10A und C nahmen an einem gentechnischen Seminar an der Uni Bayreuth teil

Einmal Bayreuth und zurück.........

Im Unterricht vorbereitet auf das Thema „Gentechnik" wurden die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10A und 10C von ihren Lehrkräften K .Körlin und Dr. A. Hofmann nicht, als sie sich am 03. bzw. 09. März mit dem Bus von der Siegmund-Loewe-Schule auf eine eintägige Reise nach Bayreuth begaben, um am „Gentechnische Praktikum" im Genetischen Demonstrationslabor am Lehrstuhl für Didaktik der Biologie der Universität Bayreuth teilzunehmen.

Dabei handelte es sich allerdings keinesfalls um eine Nachlässigkeit der Lehrkräfte, vielmehr wurde bewusst auf eine Besprechung des Unterrichtsstoffes verzichtet, da die Schülerinnen und Schüler sich diesen eigenständig im Zuge eines handlungsorientierten Projekts aneignen sollten. Wert wurde darauf gelegt, dass bei allen Arbeitsschritten einerseits der praktische Nutzen, andererseits aber auch die möglichen Gefahren und Probleme der Gentechnik im Vordergrund standen. Acht Schüler der Klasse 10A nahmen zusätzlich an einem zweistündigen Projekt teil, das sich mit der computerunterstützten Behandlung dieses Themenkomplexes beschäftigte.


Ausgangspunkt der Einführung in das Praktikum war die Herstellung des Hormons Insulin als Medikament für Patienten, die an der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus leiden. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass hierfür das Erbgut von Bakterien auf gentechnischem Wege verändert werden muss, indem man ihnen das menschliche Insulin-Gen einpflanzt. Die auf diese Weise gentechnisch veränderten Bakterien erzeugen nun menschliches Insulin, das aufbereitet und als Medikament in Umlauf gebracht werden kann. In einer Reihe von Modellexperimenten sollten die Schülerinnen und Schüler nun eigenhändig - ausgerüstet mit den entsprechenden Materialien und Arbeitsgeräten sowie ausführlichen Versuchsanleitungen - die einzelnen Schritte nachvollziehen, die zur gentechnischen Veränderung von Bakterien notwendig sind. Einweisung, Beratung und Unterstützung beim Umgang mit der für sie exotisch anmutenden Laborausstattung erhielten sie dabei jederzeit vom Praktikumsleiter Herrn G. Franke. Anhand von identischen Fragebögen, die die Schülerinnen und Schüler zu Beginn und Ende des Kurstages bearbeiteten, sollte schließlich der Wissenszuwachs ermittelt werden. Ganz nebenbei erhielten sie, etwa beim Mittagessen in der Mensa, einen kleinen Einblick in den Universitätsalltag.
Nach einem Tag, der vielen eine kurzweilige und willkommene Abwechslung vom Unterrichtsalltag bot - und um einige Erfahrungen reicher verließen die Klassen mit ihren Lehrkräften die Universität am frühen Nachmittag wieder in Richtung Kronach.

Dr. A. Hofmann

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