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Klasse 10A an der Uni Bayreuth

Projekttag zum Thema grüne Gentechnik

Am Donnerstag, den 04.03.2010 gewann die diesjährige 10 A einen Einblick in die grüne Gentechnik an der Universität in Bayreuth. Nach einer kurzen Einführung durch Frau Goldschmidt und Herrn Morgenstern, in der unser Vorwissen auf die Probe gestellt wurde, stiegen wir direkt in die Praxis ein.

Ziel des Tages war es, die DNA (Desoxyribonukleinsäure) in einem Maiskorn nachzuweisen. Da wir euch den langen und komplizierten Vorgang zum Nachweis der DNA etwas vereinfachen möchten, bekommt ihr hier eine kurze Zusammenfassung des Ablaufs.

Zu Beginn mussten wir unser Maiskorn mit Mörser und Pistill zu Maisbrei zerkleinern. Danach kam ein Teil des Maisbreis in ein sehr kleines Reagenzglas, welches nach dem Hinzufügen einer speziellen Flüssigkeit, in ein Becken mit warmem Wasser gestellt wurde. Nach ein paar Minuten holten wir es wieder aus dem Wasser heraus. Nun mussten wir mit einer Pipette die Flüssigkeit um den Maisbrei herum - dieser war nur noch ein weißer Punkt - absaugen und eine neue Flüssigkeit dazu geben. Dann kam der Reaktionsansatz es wieder in das Wasserbecken. Diesen Vorgang wiederholten wir einige Male.

Nach mehrmaliger Wiederholung gaben wir erneut einen flüssigen Stoff zu unserem Maisbrei. Doch anstatt es nun wieder zu erwärmen, kam es in eine Zentrifuge. Dabei handelt es sich um ein technisches Gerät, welches sich ziemlich schnell dreht und die Massenträgheit nutzt, um die Stofftrennung zu beschleunigen.

Dann gab es wieder den gleichen Ablauf. Flüssigkeit wurde abpipettiert, neue Flüssigkeit dazu gegeben und schließlich mehrere Minuten in ein Eisbecken gestellt. Zum Schluss kam das fertige Produkt mit einem weiteren speziellen flüssigen Reagenz für einen längeren Zeitraum in die Zentrifuge.

Nun war es Zeit für die Mittagspause, die wir alle in der riesigen Mensa der Universität verbrachten. Nach einer kleinen Kräftigung ging es wieder zurück zum Ort des Geschehens.

Die Zentrifuge hat sich zu Ende gedreht und wir hatten unser fertiges Produkt mehr oder weniger vor Augen. Nach der Analyse des Überrestes des Maisbreis mithilfe eines UV-Detektors, konnten wir anhand hell aufleuchtender Streifen erkennen, ob die DNA in einem Maiskorn vorhanden ist.

Alles in allem war es ein interessanter und informativer Projekttag, nachdem sicherlich der eine oder andere seine Meinung bzgl. grüner Gentechnik noch einmal überdacht hat.

Tobias Mesch, Dominik Zwingmann und Christoph Detsch, 10A

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