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Siegmund-Loewe-Realschule> Aktivitäten> 2009-10> Girls`Day 2010
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Girls`Day für 5. - 10. Klassen - Schülerinnen haben die Möglichkeit, sich in Fertigungsbetrieben über typische Männerberufe zu informieren

Rege Teilnahme am Girls' Day Mädchen - Zukunftstag 2010

Am bereits zehnten bundesweiten Girls'Day am 22.04. schnupperten 55 Schülerinnen unserer Schule in die Welt der technischen und naturwissenschaftlichen Berufe. Aus Anlass des Girls-Day-Jubiläums in diesem Jahr und als Zeichen ihrer Unterstützung, übernahm Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schirmherrschaft für diese Berufsorientierungsinitiative.
Schülerinnen der Klassen 6 bis 9 besuchten z.B. LOEWE, das Woco Kunststoffwerk, das Vermessungsamt, RVT Process Equipment, die Polizeiinspektion Stadtsteinach, Wiegand-Glas und viele mehr. Die teilnehmenden Firmen baten ein buntes Programm in Werkstätten, Büros und Laboren um Einblick in die Praxis verschiedenster Bereiche der technischen Arbeitswelt zu gewinnen, Kontakte herzustellen und eventuell vorhandene "Berührungsängste" abzubauen.
Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt über eine besonders gute Schulbildung. Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; den Betrieben aber fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs - und Mädchen werden oft sehr gerne eingestellt.
Seit Einführung des Girls-Day entwickeln sich die Zahlen der Ausbildungs- und Studienanfängerinnen in technischen Bereichen positiv. In zehn Prozent der beteiligten Unternehmen sind ehemalige Girls-Day-Teilnehmerinnen in technischen Berufen tätig. Die Teilnehmerinnen bewerten das Image technisch-naturwissenschaftlicher Berufe zunehmend positiv. Sie sehen diese Berufe heute häufiger als abwechslungsreich an, als noch vor fünf Jahren. Das bestätigt eine Langzeitstudie zum Aktionstag.

Es folgt ein beispielhafter Bericht von zwei Schülerinnen, die RVT Process Equipment in Steinwiesen besucht haben.

Christiane Beisel

 

Einblick in den Beruf der technischen Zeichnerin

Dieses Jahr war er wieder. Der Girlsday Mädchen - Zukunftstag, der deutschlandweit am 22. April stattgefunden hat. An diesem Tag im Jahr haben Schülerinnen aller Jahrgangsstufen die Möglichkeit, in "männertypische" Berufe reinzuschnuppern.
Eine Firma, die Mädchen diese Möglichkeit gegeben hat, war die RVT Process Equipment GmbH
in Steinwiesen. Diese spezialisiert sich auf Füllkörper, Einbauten für Kolonnen, Stoffaustauschböden, biologisches Trägermaterial und Rückstandsverbrennung. Um nur ein paar Dinge zu nennen. Deren Sitze sind auch in Knoxville, in den USA und in Kunshan, Shanghai. Dieser Betrieb gibt die Möglichkeit sich als Ingenieur/in und technische/r Zeichner/in ausbilden zu lassen. Sie verfügen auch über eine Werkstatt, die sich in Marktrodach befindet.
Die Schülerinnen, die sich in dieser Firma angemeldet haben, hatten die Möglichkeit, sich für drei Dinge zu entscheiden: Begleitung einer Ingenieurin, einer technischen Zeichnerin oder den Einblick in die Werkstatt in Marktrodach.
Wir hatten uns für das technische Zeichnen entschieden und bekamen einen guten Einblick in die Aufgaben dieses Berufes. Die Ausbildung zur technischen Zeichnerin dauert dreieinhalb Jahre. Voraussetzung dafür ist u.a., dass man gut in Mathe ist und auch Spaß daran haben sollte. Früher musste man in diesem Bereich auf Papier zeichnen. Heute geht das alles zum Glück mit Computer und speziellen Programmen. Alle drei Berufe bauen aufeinander auf. Zuerst kommen die Ingenieure, die die Ideen für die Pläne haben. Diese Pläne kommen zu den Zeichnern, die diese ausarbeiten müssen und zum Schluss kommen sie in die Werkstatt, wo es dann hergestellt wird.
Wir durften auch einige Aufgaben machen: wir bekamen einen Stapel Arbeitsblätter und mussten diese Aufgaben lösen, die von Ansichten von Körpern handelten.
Gut an diesem Beruf ist auch, dass man sich weiterbilden und aufsteigen kann. Und irgendwann reist man vielleicht um die Welt.
Die Keramikausstellung auf dem Gelände würden wir jedem empfehlen, der sich dafür interessiert.

Laura Schneider & Kathrin Nowitzki, 8e

 

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