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Siegmund-Loewe-Realschule> Aktivitäten> 2009-10> Haiti-Hilfe > Haiti-Bilderversteigerung
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Die Siegmund-Loewe-Schule versteigert die Bilder, die im Rahmen des Workshops mit dem haitischen Künstler Fritzner Cedon im November letzten Jahres entstanden sind.

„Großstadtarmut" (9. Jahrgangsstufe mit dem Profilfach Kunst)
von Moritz Neumann (15 Jahre), Sandra Förtsch (15 Jahre), Eva Amm (16 Jahre), Nadja Gehring (14 Jahre) und Jessica Götz (16 Jahre): „Wir wollen den Unterschied zwischen Armut und Reichtum darstellen. Die Armut liegt im Vordergrund. Da müssen Menschen in einer Schlage anstehen, um etwas zu essen zu bekommen. Den Reichtum sieht man in Hintergrund, symbolisiert durch die Hochhäuser der Großstadt.

Romantische und in traumhafte Farben getauchte Sonnenuntergänge, riesige Palmen und tiefblaues Meer, aber auch Leid, Elend und „Mauern" zwischen der armen und der reichen Welt - Das zeigen die Bilder, die am Buß- und Bettag letzten Jahres in der Siegmund-Loewe-Realschule entstanden sind. Geschaffen wurden die Kunstwerke, die die Themen „Heimat und Armut" in einem Bild verbinden sollten, von den Neunt- und Zehntklässlern der Schule mit dem Profilfach Kunst. Diese hatten - unter Anleitung des aus Haiti stammenden Malers Fritzner Cedon - an einem Malworkshop teilgenommen und dabei dessen Stilrichtung der „Art Naive" (Naive Kunst) im karibischen Stil kennengelernt.

Obwohl die Jugendlichen sehr an den Bildern hängen, gaben sie sie zur Versteigerung frei; wohl wissend, dass in Haiti wirklich jeder Euro gebraucht wird. Da der Religionslehrer Alfred Zwosta in direktem Kontakt mit Adveniat steht, ist sichergestellt, dass das Geld wirklich bei den Bedürftigen ankommt und nicht auf dem Verwaltungsweg versickert.

Die im karibischen Stil gemalten Bilder sind 1,40 auf 1 Meter groß. Es handelt sich dabei um wirkliche „Schätze", die mit viel Liebe zum Detail entstanden und - als echte Hingucker - ideal beispielsweise für Räumlichkeiten von Firmen oder Vereinen sind. Steuerlich absetzbare Spendenquittungen erstellt die Schule gerne. Die Bilder werden an den Meistbietenden versteigert, wobei das Mindestgebot bei 500 Euro liegt.

Wie die Jugendlichen ihre Werke kommentieren, entnehmen Sie bitte den Bildunterschriften.

„Abgrenzung von Arm und Reich" (9. Jahrgangsstufe mit dem Profilfach Kunst)
von Denise Fleischmann (16 Jahre), Lara Kotschenreuther (14 Jahre), Maria Schülein (15 Jahre), Anna-Lena Grebner (15 Jahre) und Christina Hofmann (15 Jahre): „Wir hatten in Deutschland lange Zeit eine Mauer, die sollte Sozialismus und Kapitalismus trennen. Die Mauer auf unserem Bild trennt die krassen Sozialstrukturen auf Haiti, Arm und Reich. Links steht eine Luxusvilla, auf der anderen Seite der Mauer stehen die armen Hütten der „Normaleinwohner"."
„Negro e Blanco" (10. Jahrgangsstufe mit dem Profilfach Kunst)
von Franziska Volk (17 Jahre), Sabrina Buckreus (18 Jahre), Fabienne Hanna (16 Jahre) sowie Alexandra Wank (15 Jahre): „Auf der einen Seite des Bildes wurde das triste Deutschland dargestellt mit unserer Form von Armut, symbolisiert durch die Berliner Mauer, vor der sich ein Obdachloser die Hände wärmt. Kalt ist bei uns nicht nur das Klima, oft auch das Gefühl. Auf der anderen Seite des Bildes haben wir das exotische arme Land Haiti gemalt, das uns trotz seiner großen Armut durch seine Schönheit und Lebensfreude beeindruckt. Hier sitzt eine anmutige, stolze Frau am Feuer. Die Unterschiede der zwei Länder soll auch durch die Farbgebung betont werden."
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