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Siegmund-Loewe-Realschule> Eltern> Informationen für Eltern> Hausaufgaben - Probleme ohne Ende?!
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Die 7 goldenen Grundregeln zum Elternverhalten beim Lernen

1. Fördern Sie die Selbständigkeit des Kindes. Je mehr Sie diese in allen Bereichen des täglichen Lebens fördern, je eher wird Ihr Kind im schulischen Bereich selbstverantwortlich arbeiten können. Selbständiges Lernen ist also das Ziel, auf das Sie hinarbeiten sollten, denn Selbständigkeit ist das wichtigste Element einer guten und ausdauernden Lernhaltung. Loben Sie das Kind für selbständiges Handeln, z. B. auch für das selbständige Erkennen von Fehlern.


2. Wenn Ihr Kind Hilfe braucht, leiten Sie es dazu an, selbst Lösungswege zu finden. Beraten Sie es mit Tipps und Hinweisen, wie es z.B. durch Nachschlagewerke, Finden von Regeln, Eselsbrücken u.ä. zu den Lösungswegen kommen kann. Aber geben Sie nicht die Lösung vor bzw. überreden Sie Ihr Kind nicht zu einem bestimmten Lösungsweg.


3. Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, das Schulwissen durch Erzählen und Zeigen in den Familienalltag einzubringen und so praktisch zu vertiefen.


4. Erkennen Sie Leistungen des Kindes an; gehen Sie mit Lob freizügiger um als mit Tadel. Mit Lob und Ermutigung erreichen Sie viel leichter und besser etwas als mit Meckern, Mahnen und Strafen. Achten Sie aber beim Lob darauf, dass Sie es nicht gleich wieder durch Kritik einschränken (,‚Die 2- ist ja prima, aber ohne die zwei dummen Fehler wäre es eine glatte 2 geworden."). Seien Sie vorsichtig im Umgang mit Belohnungen als Anerkennung für eine Leistung. Sie können den Leistungsdruck verstärken!


5. Überfordern Sie das Kind nicht. Legen Sie leistungsmäßig nicht strengere Maßstäbe an als die Lehrerin oder der Lehrer, indem Sie z.B. Zusatzaufgaben verlangen.


6. Seien Sie als Erzieher Vorbild im Verhalten; fordern Sie vom Schulkind nicht mehr als von sich selbst. Ein Kind, das seine Eltern häufig lesen sieht, wird selbst auch eher zu einem Buch greifen als ein Kind, das seine Eltern häufig vor dem Fernseher erlebt.


7. Reden Sie möglichst positiv über Bildung und offen über die Schule. Ihr Kind hat vermutlich genug mit seinen eigenen Vorbehalten zu kämpfen.


In Auszügen mit freundlicher Genehmigung des Bundesverbandes Aktion Humane Schule e.V.

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