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Siegmund-Loewe-Realschule> Aktivitäten> 2009-10> Kultur> 6. Bundesweiter Vorlesetag> Klasse 6a
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6. Bundesweiter Vorlesetag am 13.11.2009

Sie können in meinem Bett schlafen

„Haben Sie nicht Zeit und Lust am Freitag, den 13. November 2009 zu uns in die Siegmund-Loewe-Schule zu kommen, um am internationalen Vorlesetag Ihr Lieblingsbuch vorzustellen? Für Kost und Unterkunft sorgen wir, Sie können in meinem Bett schlafen."

Derartige liebevolle Einladungen wurden per Post oder Mail an Obama, Frau Merkel, bekannte Fußballer, Komiker, Schauspieler, Bibliothekare, Künstler, Mütter und Väter und Omas und Opas verschickt.

Nur wenige der bekanntesten Promis antworteten. Bully Herbig schickte zwar eine Absage, dafür aber bekamen alle Schüler und Schülerinnen Autogrammkarten. Verteidigungsminister zu Guttenberg schrieb, dass er kommen werde, aber dass er den Zeitpunkt bestimmen müsse, da sein Terminkalender sehr voll sei.

Die Klasse 6a freute sich über vier Lesepaten:

Die Buchhändlerin vom „Lesezeichen" in Kronach, Frau Panhans, beglückte die Schüler/innen im letzten Schuljahr mit je einem Buch als Geschenk und kam zum Vorlesetag, um „Diebe im Olymp" von Percy Jackson vorzustellen. Schnell sprang die Spannung über und der Vortrag motivierte zum Weiterlesen.

Als zweiter Lesepate konnte Herr Zänker gewonnen werden. Er kam als Vertreter des Elternbeirats und erfreute mit den lustigen, in Versen verfassten, geistreichen „Gedichten" von Heinz Erhardt, der für die Zuhörer/innen kein Unbekannter war, da das große Heinz Erhardt Buch in der Klassenbücherei steht.


„Oma, Du bist die Richtige für uns zum Vorlesen!", stellte die Schülerin Denise Schlee fest und überzeugte die Oma, in die Klasse zu kommen. Frau Schlee stellte ein Buch vor, das die Gefühle anspricht und traurige, aber auch liebe Erinnerungen bei vielen der Zuhörer/innen wachrief. „Servus Opa, sagte ich leise" erzählt, wie ein Enkel Abschied nehmen muss von seinem sterbenskranken Opa.

Den krönenden Abschluss des besonderen Schultages bildete der Kronacher Künstler Heinrich Schreiber, der, wen wundert's, wer ihn kennt? - Heimatdichtung vorstellte „Wat ne Bübla" und zusammen mit den Schüler/innen das Flößerlied sang.

I

In der Klasse wird sehr viel Wert auf Lesen gelegt, aber dieser Tag war schon etwas Besonderes! Selten waren die Schüler/innen so bei der Sache und im Bann der Gäste. Es ist eben toll, egal ob für Jung oder Alt, wenn man live vorgelesen bekommt.

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