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Siegmund-Loewe-Realschule> Aktivitäten> 2014-15> Rechenkönig
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Luca Schreiber ist Rechenkönig der RS II

In einem spannenden Wettkampf ermittelte - erstmals überhaupt - die RS II den Rechenkönig der fünften Klassen. Den Titel sicherte sich mit nur einem Punkt Vorsprung Luca Schreiber. Er und die Zweitplatzierte Emily Weiß vertreten die Schule nun auf oberfränkischer Ebene.


Da rauchten die Köpfe gewaltig - Schriftliches Addieren, Subtrahieren, Dividieren und Multiplizieren: Diese Mathematikaufgaben dürften selbst bei vielen Erwachsenen für so manches Stirnrunzeln sorgen. Ein solcher Zahlenmarathon - insbesondere in einer Wettkampfsituation mit jeder Menge bärenstarker Konkurrenz und nur wenig Zeit - verlangt höchste Konzentration, logisches Denkvermögen und natürlich Schnelligkeit - Alles kein Problem für die „Nachwuchs-Einsteins", die am Mittwoch bei der Kopfrechnen-Meisterschaft der Siegmund-Loewe-Realschule gegeneinander antraten. Dass die teilnehmenden Fünftklässler mit Zahlen jonglieren können, hatten sie bereits beweisen, als sie sich in ihren Klassen durchsetzten. Pro Klasse durften die drei besten Zahlenakrobaten teilnehmen. Da in der Klasse 5 b einmal Punktegleichstand herrschte, waren es hier vier Teilnehmer. So schickten sich schließlich zehn „Rechenkünstler" - sechs Jungs und vier Mädchen - an, der erste Rechenkönig in der Geschichte der RS II zu werden.


Ihre Kopfrechenfähigkeit mussten die Teilnehmer in zwei schriftlichen Teilen unter Beweis stellen. Zunächst gab es einen 15-minütigen schriftlichen Test. Danach lagen Johannes Fischer, Emily Weiß sowie Luca Schreiber punktgleich vorne. Die Drei sowie Moritz Kropf lieferten sich im zweiten Teil des Wettbewerbs ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Hier standen fünf Rechen-Runden mit jeweils zwei Aufgabenblöcken an, für die die Fünftklässler jeweils 40 Sekunden Zeit hatten. Nach jeder Runde wurde - unter großem Applaus ihrer Mitschüler - der Zwischenstand eingeblendet. Die kurze Wartezeit wurde mit Donald Duck-Videoclips rund ums Rechnen überbrückt. Doch auch ihre Klassenkameraden waren nicht untätig: Während der Runden wurden insgesamt zehn knifflige Aufgaben am Beamer eingeblendet, die diese in je 20 Sekunden lösen mussten. Zwei Schülerinnen aus der Klasse 5 A, Kotschenreuther Hanna und Löffler Lena hatten den Summenwert 1648 dieser Aufgaben richtig ermittelt und wurden mit einem schönen Preis bedacht; durften sich diese doch einen Gutschein für den Pausenverkauf über 20 Euro teilen.


„Wir haben den Wettbewerb an unserer Schule eingeführt, um das Kopfrechnen zu stärken", erklärte Konrektor Franz Mairoser, der den Wettbewerb initiiert und organisiert hatte. Alle Teilnehmer seien bereits Rechenkönige, hatten sie sich doch bereits klassenintern durchgesetzt, was eine Riesenleistung sei. Um die anspruchsvollen Aufgaben lösen zu können und zwar möglichst schnell, bedürfe es höchster Konzentration und echter Höchstleistungen.


Diese Höchstleistungen erbrachten alle Teilnehmer. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit wechselnden Spitzenreitern fiel die Entscheidung erst im letzten Aufgabenblock. Bester „Kopfrechner" wurde mit nur einem Punkt Vorsprung Luca Schreiber aus Wallenfels. „Ich fand die Aufgaben leicht, aber die Zeit war ganz schön knapp", räumte der Zehnjährige ein. Der Schlaumeier mag Mathematik sehr gerne. Es ist nach Sport sein zweitliebstes Schulfach. Er freut sich sehr über seinen Sieg und die Schule nun auf Oberfranken-Ebene vertreten zu dürfen. Beim Wettbewerb habe man sich auf jeden Fall gut konzentrieren und logisch denken müssen. Insgesamt habe er ein gutes Gefühl gehabt. Dass er aber gewinnen würde, hätte er nicht gedacht. Platz Zwei belegte Emily Weiß aus Wilhelmsthal. Den dritten Platz teilten sich - wiederum mit lediglich einem Zähler weniger - Moritz Kropf und Johannes Fischer. Auch dies belegt, wie eng das Feld beieinander lag und wie stark die Leistungen waren.


Bei der Siegerehrung zeigte sich Schulleiter Uwe Schönfeld voll des Lobes über die Leistung der jungen Talente. Die Anforderungen seien immens hoch und die Aufgaben sehr schwierig gewesen. Hinzu sei noch der Druck der Wettbewerbssituation gekommen. Umso mehr seien die tollen Leistungen zu würdigen. Er freute sich sehr darüber, dass man nicht nur alljährlich die Lesekönige, sondern nunmehr erstmals auch einen Rechenkönig der Schule ermittelt habe. „Das ist eine tolle Sache", lobte er und bedankte sich in diesem Zusammenhang insbesondere beim Initiator Franz Mairoser. Sein Dank galt weiter allen Helfern sowie den Mathematiklehrkräften der RS II, die die Aufgaben korrigiert hatten. Das Oberfranken-Finale, für das sich Luca und Emily qualifiziert haben, findet in Ebrach statt. hs

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