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Siegmund-Loewe-Realschule> Aktivitäten> 2008-09> Soziales> Sammlung für Deutsches Jugendherbergswerk
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Ehrung des großen Engagements für Jugendherbergen:
Bezirk Oberfranken dankt den besten Schulsammlerinnen und -sammlern

Das beste Sammelergebnis aller oberfränkischen Realschulen zugunsten des DJH erzielte die Staatliche Realschule Kronach II mit (hinten v. links) Schulleiter Heinz Zech, Schulabteilungsleiter Klemens M. Brosig, Bezirkstagspräsident Günther Denzler, Sammlungsleiterin Iris Gareiß und dem DJH-Bezirksbeauftragten Norbert Specht zusammen mit den Schülern Shawnee Krammel, Philipp Holzmann und Sandra Jakob.

Fleißige Sammler aus Kronach

Jugendherbergswerk /Schüler und Schülerrinnen wurden am 11.11.2008 in Bayreuth ausgezeichnet

Fast 44000 Euro haben knapp 130 oberfränkische Schulen im vergangenen Jahr für das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) gesammelt. Geld, das in den Erhalt und die Modernisierung der Jugendherbergen fließt und damit indirekt vielen Schülern wieder zugute kommt.

Im Vorfeld der Schulsammlung 2008, die vom 17. bis zum 23. November stattfindet, haben Bezirkstagspräsident Günther Denzler, Schulabteilungsleiter Klemens M. Brosig von der Regierung und der DJH-Bezirksbeauftragte Norbert Specht die drei Schulen mit den besten Sammelergebnissen geehrt.

Mit dem Gymnasium Ernestinum Coburg, der Siegmund-Loewe-Realschule in Kronach und der Grund- und Hauptschule Seßlach haben sich dabei drei Schulen aus dem Verbreitungsgebiet der Neuen Presse besonders hervorgetan.

Erste Anlaufstelle

Ob Schulausflüge, Musikfreizeiten oder Sportwochenenden mit dem Verein: Jugendherbergen sind meist die erste Anlaufadresse für Schülerinnen und Schüler. Ohne das gut ausgebaute Herbergsnetz in Deutschland wären viele Ausflüge nicht möglich, zumindest nicht so günstig. "Junge Menschen sollen die Welt entdecken und unabhängig von Herkunft oder Geldbeutel Gemeinschaft erleben", das ist die Idee, die hinter den Jugendherbergen steckt.

Allerdings machten sinkende Übernachtungszahlen und eine schwierige Haushaltslage vielen Jugendherbergen schwer zu schaffen, sagte Bezirkstagspräsident Denzler. Deshalb sei auch das Geld aus der alljährlich stattfindenen Schulsammlung so wichtig, denn nur mit deren Hilfe könnten viele Herbergen renoviert und modernisiert werden.

Mit knapp 2100 Euro hat das Gymnasium Ernestinum in Coburg seinen Spitzenplatz nicht nur verteidigt, sondern das Ergebnis sogar noch steigern können. Mit rund 700 Euro lag die Staatliche Realschule Kronach II vorne, während die Grund- und Hauptschule Seßlach mit fast 2300 Euro sogar das beste Sammelergebnis aller Volksschulen in Bayern erzielt hatte.

Bayernweit hatten sich diesmal fast 1000 Schulen an der Sammlung beteiligt. Der Ertrag sei in Zeiten sinkender öffentlicher Zuschüsse und der allgemein schwierigen Haushaltslage für das bayerische Jugendherbergswerk wichtiger denn je, sagte der oberfränkische Bezirksbeauftragte Norbert Specht. Neben den Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen stelle die Schulsammlung mittlererweile die wichtigste Einnahmequelle dar.

Specht wies auch auf das große Jubiläum der Jugenherbergsidee im kommenden Jahr hin.Unter dem Motto "100 Jahre sind ein guter Anfang" soll das Jubiläum auf die lange Tradition der Herbergen als Orte der Begegnung für junge Menschen aus aller Welt hinweisen. Der Grundgedanke der Gründungsväter habe dabei nichts von seiner Fazination verloren. Ganz im Gegenteil, so Specht: "Jugendherbergen bieten Werte, die das Leben reicher machen." Dazu gehörten Toleranz, das Interesse an Natur und Kultur oder die Lust auf Bildung.

Artikel der Neuen Presse vom 12.11.2008

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