Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite
Siegmund-Loewe-Realschule> Aktivitäten> 2014-15> Schüleraustausch Hennebont
Barrierefreie Version ladenAlle Links unterstreichenDruckansichtDiese Seite empfehlen

Schüleraustausch Hennebont 2015

Früher als alle Jahre zuvor fand der diesjährige Schüleraustausch mit der Kronacher Partnerstadt Hennebont bereits im Februar statt. Elf Schülerinnen der Klasse 9d machten sich mit einer Reisegruppe auf den Weg in die Bretagne. Nachdem dann endlich alle Koffer, Rucksäcke und Taschen verladen waren, ging es ab in den Bus. An Schlaf war vor Aufregung natürlich kaum zu denken, denn unser erstes Ziel war Paris. Je näher wir dem La Tour Eiffel kamen, desto lauter wurde es dann auch. Nachdem hunderte Selfies und Bilder gemacht waren, ging es nach einer Schifffahrt auf der Seine weiter zur Champs Elysees, zum Arc de Triomphe und zur Sacre Coeur und dem „Place du Tertre in Montmartre, dann abends wieder zurück, um die atemberaubende Aussicht bei Nacht auf dem glitzernden Eiffelturm zu genießen. Nach 13 Stunden Sightseeing in der Stadt der Liebe fielen wir nachts endlich erschöpft in unsere Betten in einer Auberge de jeunesse, um am nächsten Tag die zweite Etappe unserer Reise in die Bretagne in Angriff zu nehmen.


Die Aufregung war riesig, als wir endlich unsere jeweiligen Gastfamilien kennen lernten. Nach einer herzlichen Begrüßung und vielen Bise unserer Gastfamilien und den Lehrern des Colleges Saint-Félix, fuhren wir in alle Himmelsrichtungen in unser neues Zuhause. Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, erinnerten wir uns auch wieder an unsere Französisch-Kenntnisse und so stand unserer Kommunikation mit den Familien nichts mehr im Weg. Eventuelle Lücken im Vokabular wurden mit Mimik und Gestik überbrückt. Ich fand es sehr überraschend, wie schnell die Fremdsprache tatsächlich das „Fremde" verlor und für uns selbstverständlich wurde.
Am ersten Tag machte sich unsere Gruppe auf nach Quiberon zur wunderschönen Cote Sauvage und im Anschluss zu den berühmten Menhirs in Carnac. Am Freitag schipperten wir bei schönstem Wetter gemeinsam mit unseren französischen Austauschpartnern, unseren Corres, auf die Belle Ile, die ihrem Namen wirklich alle Ehre machte. Nach dem Wochenende stand in Lorient das Musée de la Compagnie des Indes und natürlich Shoppen auf dem Plan. Am Dienstag machten wir uns auf den Weg in das Meeresaquarium in Sait-Malo, mit anschließendem Besuch der wunderschönen Altstadt und des tollen Strandes. An unserem vorletzten Tag besuchten wir eine Biscuterie und trafen uns im wahrsten Sinne des Wortes anschließend mit unseren Austauschpartnern zum Laser Bladen.


Leider war der Donnerstag schon der letzte Tag unseres Aufenthaltes. Wir besuchten, nach kurzem Einblick in den französischen Schulunterricht, den Markt in Hennebont und anschließend das Rathaus, in dem wir schon freudig erwartet wurden.


Ein letztes Mal trafen wir uns gemeinsam mit unseren Franzosen, die uns trotz der kurzen Zeit sehr ans Herz gewachsen waren, um eine Wanderung bei schönstem Wetter durch die wunderschöne Landschaft um Hennebont zu machen.


Danach wurden die Koffer und Taschen gepackt und am College in den Bus verladen. Dass wir deutschen Schüler wirklich herzlich und liebevoll von unseren Gastfamilien aufgenommen wurden merkte man daran, dass beim Abschied deutsche und französische Tränen in Strömen flossen. Wir haben uns in dieser kurzen Zeit an unsere Familien, das neue Zuhause, die Landschaft, das Essen und auch an die Sprache gewöhnt, so dass wir es gar nicht glauben konnten und wollten, schon wieder die Heimreise antreten zu müssen. Aus diesem Grund freuen wir uns alle umso mehr darauf, uns schon im April wieder zu sehen, wenn die französischen Schüler unsere Heimat kennen und hoffentlich genauso lieben lernen werden, wie wir die ihre.


Dieser Austausch war eine so wunderbare und unglaublich tolle Erfahrung. Die Bretagne ist so unbeschreiblich schön, dass selbst die über eintausend Bilder die ich gemacht habe, der Schönheit dieser Landschaft nicht wirklich gerecht werden können. Deswegen steht für viele von uns fest: das wird nicht der letzte Besuch in Frankreich, der Bretagne oder vielleicht sogar bei unseren Gastfamilien gewesen sein! Einladungen dazu gibt es bereits.


Le temps a passé trop vite!
Valeska Bobreck

Barrierefreie Version ladenAlle Links unterstreichenDruckansichtDiese Seite empfehlen