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Siegmund-Loewe-Realschule> Aktivitäten> 2010-11> Schulhausrallye für angehende Fünftklässler
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28.06.2011 Rallye bringt neue Schüler ins Schwitzen

Damit die angehenden Fünftklässler ihre neue schulische Heimat vorab kennenlernen konnten, veranstaltete die Siegmund-Loewe-Realschule eine Schulhausralley. Alle waren mit Begeisterung dabei und lösten die gestellten Aufgaben. Unterwegs waren sie mit den Tutoren.

Im Schulhaus herrschen an diesem Dienstagnachmittag tropische Temperaturen. Dennoch jagen zahlreiche Jungs und Mädchen im Dauerlauf durch das Gebäude. Sie zählen die Treppenstufen im Neubau, die Spinde im ersten Stockwerk, die blauen Stühle in einem Klassenzimmer, die Kicker-Figuren in der Pausenhalle - ja sogar die Anzahl der Goldfische im Aquarium der Schule. Heute ist in der RS II nicht etwa Großinventur angesagt, wie man zunächst vielleicht meinen könnte, sondern eine Schulhausralley - und die machte ihrem Namen alle Ehre, galt es doch 18 knifflige Aufgaben in Rekordgeschwindigkeit zu lösen.


Rund zehn Kinder zählt die Gruppe von Christian Hanft. Der Achtklässler ist seit diesem Schuljahr Tutor. „Ein Tutor ist ein Ansprechpartner und eine Vertrauensperson für jüngere Klassen. Der Wechsel in eine höhere Schule stellt für Kinder oft eine große Herausforderung dar. Neben der Freude und Neugierde auf die neue Schule, bedeutet sie für manchen auch Unsicherheit und Angst vor dem Neuen", weiß der 15-Jährige. Wenn den Schülern bekannte Bezugspersonen zur Seite stehen würden, könnten sie den neuen „Lebensabschnitt" mit mehr Freude und Gelassenheit entgegensehen. „Sie können sich bei allen Fragen und Problemen an uns wenden - kurzum wir helfen ihnen, sich schnell und gut in ihrer neuen Lernumgebung zu orientieren und sich in Schule wohler zu fühlen", erklärt der Neuenreuther. Außerdem initiiere man auch Feiern wie den Schülerfasching oder helfe bei Veranstaltungen mit. Zu seiner Funktion gekommen sei er, als man zu Beginn des Schuljahres in seiner Klasse nachgefragt habe, wer denn dazu Lust hätte. „Ich habe mich gleich spontan dazu bereit erklärt. In unserer Klasse gibt es insgesamt drei Tutoren", freut er sich. Der Umgang mit den „Kleinen" mache ihm Spaß und er helfe ihnen gerne, dass sie sich in der Schule gut eingewöhnen. Er zeigt sich sicher: „ Diese Art der Patenschaft bringt beiden Seiten etwas: Die Realschul-Anfänger erhalten Sicherheit und wir Größeren lernen, uns rücksichtsvoll zu verhalten und Verantwortung zu übernehmen."
Dass Christian Hanft seine Funktion ernst nimmt, bewies er auch bei der Schulhausralley. Trotz der umfangreichen Aufgabenstellung nahm er sich auch die Zeit, seine Schützlinge mit einigen Regeln vertraut zu machen. So zeigte er ihnen den Notausgang mit dem vorhandenen Feuerlöscher, wo das Sekretariat ist und wo der Pausenverkauf stattfindet. Er führte sie in den Alt- und Neubau, in die Pausenhalle und zur Bushaltestelle unterhalb des Schulgebäudes. Aber auch praktische Dinge - wie die Handhabung des Wasserspenders - und andere praktische Tipps rund um das Thema RS II kamen nicht zu kurz. Obwohl seine Gruppe alle Fragen beantworten konnte, zählte man leider nicht zu den Gewinnern des Wettbewerbs, weil man die Zeitvorgabe nicht einhielt. Das machte aber nichts: Im Gegenteil, die Jungs und Mädchen seiner Gruppe waren dennoch begeistert: „Der Christian hat uns heute so viel erklärt und gezeigt, dass wir die Schule richtig gut kennengelernt haben. Jetzt freuen wir uns noch mehr auf unsere neue, große Schule." hs
Einige Meinungen:
Lukas Kessel aus Gehülz: „Mir hat die Schulhausralley gut gefallen. Das Schulhaus hatte ich mir nicht so groß vorgestellt. Ich gehe gerne in die Schule und freue mich darauf, bald in die Realschule zu kommen." Jan Höfner aus Gehülz: „Bei der Schulhausralley hat mir am Besten das Zählen der Spinde gefallen. Das waren so viele. Da haben wir uns dauernd verzählt. Die Schule gefällt mir sehr gut. Vor allem die Klassenzimmer im Neubau sind sehr schön. Mein Lieblingsfach ist Mathematik. Vielleicht werde ich einmal später diesen Zweig an der Schule nehmen." Tobias Gleichmann aus Gehülz: „Ich fand die Schulhausralley auch sehr schön. Aber sie war auch anstrengend - vor allem, weil es so heiß war. Am Schönsten fand ich das Fischezählen. Weil die Fische nie an ihrem Platz blieben, sondern immer weggeschwommen sind, war das ganz schön schwierig. Ich kannte die Dreifachturnhalle schon, weil da im März 2011 ein Fußballturnier mit Grundschul-Mannschaften im Landkreis stattfand. Da habe ich mitgespielt." Anna Pfalzgraf aus Gehülz: „Ich freue mich schon auf die Realschule, obwohl ich es dann weiter in die Schule habe. Ich wohne nämlich im Altbau der Gehülzer Schule unter dem Dach. Da musste ich bislang nur die Treppe runterlaufen. Kevin Renner aus Gehülz: „Da ich Posaune spiele, werde ich die Bläserklasse der RS II besuchen. Ich denke, dass ich einmal den technischen Zeig nehmen werde - vielleicht auch den musischen. Die Schulhausralley war sehr anstrengend, weil es so warm war und wir so wenig Zeit hatten." Niklas Arm aus Kronach: „Mir gefällt die Schule, auch weil sie so groß ist. Auch der Pausenhof ist klasse. Allerdings ist die Schule nicht so modern wie die Lucas-Cranach-Schule, an der ich bislang war. Da gibt es schon Wideboards, hier haben sie noch Tafeln. Aber trotzdem freue ich mich auf September, wenn es los geht." hs
Bedeutung: An vielen Gymnasien und Realschulen werden „Tutoren", also Schüler aus höheren Klassenstufen dazu eingesetzt, vor allem den jüngsten Schülern den Einstieg in die neue Schulart zu erleichtern und eine Klassengemeinschaft aufzubauen. Die Bedeutung des Begriffes leitet sich aus dem Lateinischen, „tutela", der Vormundschaft (von „tueri", schützen) ab.

hs

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