Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite
Siegmund-Loewe-Realschule> Aktivitäten> 2008-09> Schullandheimaufenthalt der 5. Klassen
Barrierefreie Version ladenAlle Links unterstreichenDruckansichtDiese Seite empfehlen

Schullandheimaufenthalt der 5. Klassen auf der Festung Rosenberg
5a+b vom 27.-29.10.08, 5c+d vom 29.-31.10.08

Auch in diesem Schuljahr zog es die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen hoch über die Dächer von Kronach in die Jugendherberge der Festung Rosenberg. Hier verbrachten sie, aufgeteilt in zwei Gruppen, zweieinhalb aufregende Tage. Neben den Schülern quartierten sich auch die Klassleiter Frau Schlingschröder (5a), Herr Stumpf (5b), Frau Partheymüller (5c), Frau Renk (5d) und als Begleitperson für alle fünf Tage Frau Betz in den Räumen der Jugendherberge ein.


Der Tagesablauf war sehr abwechslungsreich gestaltet. Neben Führungen auf der Festungsanlage, einer museumspädagogischen Führung, Bastelstunden, Spielabenden, Chi Gong und Gruselgeschichten stand vor allem das „Lernen lernen" auf dem Programm. So erfuhren die Schülerinnen und Schüler, u.a. wie man seinen Arbeitsplatz richtig gestaltet und seine Hausaufgaben sinnvoll organisiert. Durch eine überlegte Planung und Durchführung spart man Zeit und erledigt die Hausaufgabe effektiver. So bleibt dann auch mehr Zeit für Freizeitaktivitäten.


Dank des vielseitigen Programms war das miese Herbstwetter nicht ganz so schlimm. Auch wenn Fußballspielen, Wandern und die ersehnte Nachtwanderung buchstäblich ins Wasser fielen.
Der Herbergsmutter, Frau Riegel, und ihrem Team war es wohl zu verdanken, dass wir nicht froren. Heißer Tee und warme Zimmer schützten uns vor kalten Füßen und laufenden Nasen. Vielen Dank an das Jugendherbergsteam für ihre Bemühungen.
Wir waren für Frau Riegel die letzte Besuchergruppe und waren uns einig, dass es sehr schade ist, dass sie geht. Schließlich war sie der gute Geist der Jugendherberge.
Eine negative Erscheinung gab es dann doch. Acht Schülerinnen und Schüler mussten leider vorzeitig die Heimreise antreten, Ein schwerer „Virus", namens Heimweh, ging umher. Und das, obwohl man doch in der Heimat war. Es wurde versucht Gründe für die jährlich steigende Zahl der Heimwehopfer zu finden. Vielleicht liegt es daran, dass viele Kinder ihren Nachmittag und die Wochenenden, alleine vor dem Fernseher oder dem Computer gestalten. Sicherlich würde es nicht schaden, wenn diese Kinder öfter mal mit Gleichaltrigen etwas unternehmen. Sich am Nachmittag treffen, spielen, Sport treiben, im Sommer zelten oder mal bei Freunden übernachten. Eine Änderung der Freizeitgestaltung könnte nicht nur den „Heimwehvirus" entschärfen, auch das soziale Miteinander könnte dadurch gestärkt werden.

Für die Jugendherbergsbesucher
Anja Betz

Barrierefreie Version ladenAlle Links unterstreichenDruckansichtDiese Seite empfehlen