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Siegmund-Loewe-Realschule> Aktivitäten> 2010-11> Schullandheimaufenthalt der 5. Klassen> Schullandheimaufenthalt der Klasse 5a
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Vom 18.10. -20.10. 2010 gingen wir gemeinsam mit der Klasse 5D und unseren Lehrern Frau König, Herrn Fröba und Herrn Zapf ins Schullandheim auf der Festung Rosen

 

Als wir morgens dort ankamen, wurden wir vom Herbergsvater herzlich willkommen geheißen, danach folgte auch schon die erste Herausforderung: Betten beziehen. Nachdem wir eine Runde um die Festung gelaufen waren, besuchten wir am Nachmittag die Tierfabrik bei Frau Schreiber-Dümlein. Jeder stellte aus Gips das Relief eines Tieres her, was gar nicht so einfach war. Als es schließlich dunkel wurde, schnappten sich alle eine Taschenlampe und es ging auf zur Nachtwanderung. Unterwegs erklärten die Lehrer uns einige Sternbilder. Wir erzählten uns Gruselgeschichten und einige entdeckten unheimliche Schatten auf einer Wiese, die sich langsam bewegten. Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass es Kühe waren! Die Wanderung war ziemlich anstrengend und nach der Rückkehr fielen wir sofort ins Bett. Am nächsten Morgen weckte uns Frau König auf, aber keiner wollte so richtig aus den Federn. Nach einem leckeren Frühstücksbuffet machten wir uns auf den Weg zur „Schatzsuche". Mit einer Kerze in der Hand erkundeten wir gemeinsam mit Frau Zenkel einige unterirdische Gänge der Festung. Es war richtig dunkel, nass und ein bisschen rutschig. In den Kasematten entdeckten wir dann unseren Schatz - eine kleine Truhe voller süßer Taler! Anschließend erfuhren wir von Frau Zenkel etwas über die Kunst des Vergoldens. Sie schmückte sogar einen Kuchen mit etwas Blattgold und jeder durfte ein Stück davon essen. Danach „vergoldeten" wir mit einer dünnen Messingfolie eine kleine Gipsfigur zum Mitnehmen. Nach dem leckeren Mittagessen besuchten wir mit Frau Schreiber -Dümlein die Fränkische Galerie und erforschten, wie und zu welchem Zweck die Künstler in den ausgestellten Bildern Gold eingesetzt hatten. Am Nachmittag machten wir außerdem eine Führung, die „Küche und Duft" hieß. Eine ältere Frau führte uns in die Vergangenheit der Festung und erzählte uns von den Sitten und Gebräuchen rund um die Ernährung und Hygiene zur damaligen Zeit, was sehr interessant und manchmal auch lustig war. Doch damit war dieser ereignisreiche Tag noch nicht zu Ende, denn Herr Zapf und Frau König bastelten mit uns am Abend und wir ritzten zur Erinnerung an unseren Aufenthalt die Umrisse der Festung Rosenberg in eine Kupferfolie. Wer Lust hatte, konnte dann auch Tischtennis spielen oder sich an verschiedenen Brettspielen beteiligen. Am letzten Tag trafen wir noch einmal Frau Schreiber-Dümlein in ihrer Werkstatt und lernten, wie man Farben aus Naturmaterialien herstellt und damit malt. Dann war es leider auch schon Zeit, uns von der Festung zu verabschieden und wir wurden vor den Toren wieder von unseren Eltern in Empfang genommen.

Pauline Müller, Christina Fug, Andrea König

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