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Da greifen Sponsoren gerne in die Tasche

3352,75 Euro haben Jungen und Mädchen der RS II in Kronach für soziale Zwecke erlaufen oder erwandert. Dabei haben sie 1880 Kilometer geschafft.

Kronach - Die Erfolgsgeschichte des Sponsorenlaufs an der Kronacher Siegmund-Loewe-Realschule geht weiter: Mehr als 31 000 Kilometer haben die Schüler in den vergangenen Jahren dafür zurückgelegt und so Spendengelder von mehr als 58 000 Euro erhalten. Auch bei der diesjährigen 14. Auflage konnte jeder der 181 Teilnehmer zwischen dem Kilometerweg Rosenhof und dem Festungspark so viel, schnell und oft laufen, wie er wollte beziehungsweise konnte. Zeitgleich machte sich eine Wandergruppe auf den Weg zur Festung.

Beste Ergebnisse: 22,5 Kilometer: (damalige) fünfte Klassen: Luis Deckelmann, (damalige) sechste Klassen: Oliver Schubert, Aron Brunner, Patricia Skall, David Stöcker, 20 Kilometer: (damalige) fünfte Klassen: Kevin Butakov, Sipho Doppel, Timo Kapustjanski, Louis Müller, Lukas Thümlein, Niklas Wich, Maximilian Zapf, (damalige) sechste Klassen: Jonas Schütz, Philipp Weiß, 17,5 Kilometer: (damalige) fünfte Klassen: Bastian Fritz, Jakob Fischer, Nick Haderdauer, Jasmin Reißig, Hannes Richter, (damalige) sechste Klassen: Fabio Müller, Dustin Renk, Luan Vogel.

Die fleißigsten Spendensammler: 1. Niclas Friedlein (165 Euro), 2. Timo Kapustjanski (130 Euro), 3. Lucas Blinzler (125 Euro), 4. Celina Vogler (93,75 Euro), 4. Kilian Schmidt (90 Euro), 5. Hannes Richter (87,50 Euro), 6. Emma Müller (80 Euro), 7. bis 10. Paula Barnickel, Lukas Thümlein, Leonie Thiel, Benedikt Köstner (jeweils 60 Euro) sowie Direktor Uwe Schönfeld (142,50 Euro).

Die Mädchen und Jungen der letztjährigen fünften und sechsten Klassen legten dabei im vergangenen Mai 1879,5 Kilometer zurück. Bereits zuvor hatten sie sich Sponsoren im Verwandten- und Bekanntenkreis gesucht, die eine frei wählbare Summe pro gelaufenen Kilometer spendeten. Die Klassen durften über die Verwendung der Spendengelder selbst entscheiden. Diese wurden kürzlich verschiedenen Hilfsorganisationen übergeben. Gleichzeitig wurden die fleißigsten Spendensammler und besten Läufer geehrt.

"Ihr wart super", lobten Direktor Uwe Schönfeld und Beratungslehrer Ralf Müller, Gründer, Initiator und Organisator des Sponsorenlaufs, den Einsatz aller Teilnehmer. "Was Ihr drauf habt, ist ganz unglaublich", meinte Müller angesichts vieler toller Laufleistungen. Bis an die eigene Leistungsgrenze zu gehen, um Menschen in Not zu helfen, das verdiene größten Respekt - unabhängig von der gelaufenen Kilometeranzahl. Erstmals hatte dabei auch Direktor Uwe Schönfeld seine Ausdauer in den Dienst der guten Sache gestellt - mit respektablen 15 Kilometern. "Ich habe mich sehr angestrengt. Einige Schüler sind aber ganz locker an mir vorbeigelaufen", schmunzelte er.

Das langjährige Benefiz-Projekt sei ein schönes Beispiel dafür, welch großen Stellenwert Solidarität und Mitgefühl für Menschen in Not an der Realschule einnehme. Darauf sei man stolz.
Es gab viele hervorragende Leistungen. Mit Oliver Schubert, Aron Brunner, David Stöcker und dem besten Mädchen Patricia Skall schafften gleich vier Sechstklässler sowie als einziger Fünftklässler Luis Deckelmann die Bestleistung von 22,5 Kilometern. Die Spendensumme konnte sich sehen lassen. Besonders tief in die Tasche griffen die Sponsoren der fleißigsten Spendensammler von Niclas Friedlein (165 Euro), Timo Kapustjanski (130 Euro) und Lucas Blinzler (125 Euro).
Über die Verwendung der Spenden entschieden die Jungen und Mädchen selbst. Der Verwendungszweck wurde von Vertretern der Hilfsorganisationen beziehungsweise vom Sponsorenlauf-Arbeitskreis vorgestellt. Seit 2009 besteht eine Patenschaft der RS II mit einer Schule in der Bamberger Partnerschaftsdiözese Thies im Senegal. Drei Mädchen wird dort mit einer jährlichen Spendensumme von je 250 Euro der Schulbesuch ermöglicht. Die 750 Euro hierfür werden traditionell vom Sponsorenlauf gespendet. 289,19 Euro gingen an Humedica sowie 375,95 Euro an Unicef. Humedica engagiert sich unter anderem für den Brunnenbau in Äthiopien. "Jede Minute sterben vier Kinder auf der Welt an verunreinigtem Wasser", zeigten sich Bastian und Tim betroffen. Oft sei der nächste Brunnen einen Tagesmarsch von der eigenen Bleibe entfernt, und so machten sich gerade auch Kinder jeden Morgen auf, um die benötigte Tagesration für ihre Familien herbeizuschaffen. "Wenn die Menschen Zugang zu sauberem Wasser haben, können die Kinder in die Schule und müssen nicht Wasser schleppen", sagten Bastian und Tim.

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, Unicef, arbeitet weltweit mit Programmen in rund 150 Ländern. Entgegengenommen wurde die Spende von Ulrike Rubenbauer von der Arbeitsgruppe Oberfranken. Das Geld soll für Bildungsprojekte verwendet werden, da Bildung die beste Basis für die Entwicklung der Kinder sei, sagte Rubenbauer.

Die meisten Spenden gingen an die Kindernothilfe (867,58 Euro) sowie an die Stiftung für krebskranke Kinder Coburg (1070,02 Euro). Die Kindernothilfe ist eines der größten christlichen Hilfswerke in Deutschland. Sie setzt sich für Not leidende Kinder in Asien, Afrika, Osteuropa und Lateinamerika ein. "Mit dem nachhaltigen Entwicklungsprojekt werden Kinderrechte vorangetrieben", berichteten die Schülerinnen Elena und Sarah.

Uwe Rendings und Franz Kluge von der Kinderkrebshilfe betonten, wie wichtig jeder gespendete Euro sei, betreue die Stiftung doch zahlreiche Familien mit krebskranken Kindern aus der Region. Bei der Krebserkrankung eines Kindes verändere sich der Alltag einer Familie dramatisch. Wichtig sei neben der medizinischen auch seelische und finanzielle Hilfe. Viele Kosten wie Nachhilfe für die Kinder und Fahrtkosten für Klinikbesuche würden nicht von den Krankenkassen übernommen. Deshalb sei die Stiftung so wichtig.

Musikalisch umrahmt wurde die Spendenübergabe vom Bläserensemble der Schule unter Leitung von Axel Stumpf

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