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1481,5 Kilometer für den guten Zweck

Zum 15. Mal veranstaltete die Siegmund-Loewe- Schule den Sponsorenlauf. Vielleicht gibt es einen neuen Spendenrekord.

Sie waren voll in Fahrt. Am Donnerstag und Freitag ging der Sponsorenlauf der RS II in seine 15. Runde. Foto: Ralf Müller
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Bislang weit über 32 500 zurückgelegte Kilometer und Spendengelder von über 58 000 Euro: Die Erfolgsgeschichte des Sponsorenlaufs der RS II geht weiter und die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für den sportlichen Dauerbrenner ist ungebrochen. Was dieses Jahr hinzukommt, ist noch nicht klar.

Beste Ergebnisse
5. Klassen (teilnehmende Schüler/innen: 74, Gesamt-Kilometerzahl: 659 km): 17,5 km: Paul Fehn, 15 km: Fabian Bittner, Nele Buckreus, Niklas Hopf, Tim Resch, Malina Stegner, Lilli Thauer, Henry Welsch.

6. Klassen (teilnehmende Schüler/innen: 99, Gesamt-Kilometerzahl: 822,5): 22,5 km: Luis Deckelmann, 17,5 km: Jakob Fischer, Timo Kapustjanski, Benedikt Köstner, Fabian Müller, Niklas Wich, 15 km: Lucas Blinzler, Nick Haderdauer, Maximilian Plobner, Benjamin Rang, Jasmin Reißig, Hannes Richter, Paul Ring, Lukas Thümlein, Maximilian Zapf

Auch bei der diesjährigen Benefiz-Veranstaltung konnten an den letzten beiden Tagen vor den Pfingstferien alle 173 Teilnehmer zwischen Rosenhof und Festungspark so weit, schnell und oft laufen, wie sie wollten beziehungsweise konnten. Zeitgleich machte sich eine Wandergruppe auf den Weg zur Festung. Die Mädchen und Jungen der fünften und sechsten Klassen legten dabei - trotz teilweise nicht optimaler Laufbedingungen - beeindruckende 1481,5 Kilometer zurück.

Schon vorher hatten sich die jungen Sportskanonen Sponsoren im Verwandten- und Bekanntenkreis gesucht, die eine frei wählbare Summe pro gelaufenen Kilometer spenden. Nach Eingang der Sponsorengelder dürfen die Spendensammler über deren Verwendung anhand eines Stimmzettels selbst entscheiden. Seit dem Jahr 2009 besteht eine Patenschaft der RS II mit einer Schule in der Bamberger Partnerschaftsdiözese Thies im Senegal. Drei Mädchen wird dort mit einer jährlichen Spendensumme von je 250 Euro der Schulbesuch ermöglicht. Die 750 Euro hierfür werden traditionell vom Sponsorenlauf gespendet.

Darüber hinaus können die Klassen unter verschiedenen Spendenzielen wählen. Hierzu zählt ein Brunnenbauprojekt in Afrika, die Hilfe für herzkranke Kinder, die Unterstützung bei der Betreuung von Waisenkindern auf der ganzen Welt, die Hilfe für Kinder in Elendsvierteln sowie dafür, Menschen ein Leben ohne Armut und Hunger zu ermöglichen. Hinzu kommt die Unterstützung von Betreuungsangeboten für benachteiligte Kinder in deutschen Großstädten. Die Spendensumme wird gemäß dem Anteil der Stimmen verteilt.

Erneut legten die 74 Fünftklässler sowie 99 Sechstklässler unermüdlich Meter für Meter zurück. Beste Stimmung herrschte auch bei der Wandergruppe auf ihrem etwa zehn Kilometer langen Weg zur Festung. Lauffreudigster Fünftklässler war am Donnerstag Paul Fehn mit sehr guten 17,5 Kilometern. Einen Tag später schaffte der Sechstklässler Luis Deckelmann 22,5 Kilometer - genau so viel wie im vergangenen Jahr, damals noch als Fünftklässler. Die beiden sowie alle anderen Sportasse sind sich einig, dass man beim Laufen die Kräfte gut einteilen muss und die richtige Lauf- und Atemtechnik wichtig ist.
Für Initiator Ralf Müller ist aber das "reine" Laufergebnis nicht ausschlaggebend. "Viele der Teilnehmer sind bis an ihre Leistungsgrenze gegangen, um anderen Menschen in Not helfen zu können. Das verdiene größten Respekt - egal, ob man nun zu den Besten gehört oder nicht. "Einige Teilnehmer haben sich eine bestimmte Spendensumme, beispielsweise 100 Euro, vorgenommen und dann ausgerechnet, wie viele Runden sie dafür laufen müssen - und das haben sie dann irgendwie geschafft", sagte er sichtlich stolz. Voll des Lobes zeigt sich der Beratungslehrer auch über den tüchtigen Schulsanitätsdienst sowie den eigens für den Sponsorenlauf gegründeten Arbeitskreis. Das Helferteam übernahm die Betreuung der Klassen, kümmerte sich um die Datenverarbeitung und sicherte die Laufstrecke ab. Somit habe die Hilfsaktion auch einen positiven Nebeneffekt - nämlich die Förderung sozialer Kompetenz und des Verantwortungsbewusstseins. Weiter dankte er Omnibus-Buckreus für den Fahrdienst.

Die diesjährigen Spenden sind noch nicht abgerechnet. Wegen der starken Laufleistung ist aber von einer ebenso starken Spendensumme auszugehen, wobei im Jubiläumsjahr die 60 000 Euro-Marke sicherlich überschritten wird. Über die Verteilung des Geldes wird noch gesondert berichtet. Zudem werden die ausdauerndsten Sportskanonen und die eifrigsten Spendensammler im Rahmen einer kleinen Feier besonders geehrt.

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