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Siegmund-Loewe-Realschule> Schuljahre> Schuljahr 2005-06> Veranstaltungen> Verabschiedung der 10. Klassen
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Feierliche Verabschiedung der 10. Klassen am 20. Juli 2006 im Kreiskulturraum mit vorherigem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche.

In den Tageszeitungen war über die Verabschiedung wie folgt zu lesen:

Neue Presse: Fundament, auf dem sich gut bauen lässt

Seit vielen Jahren das beste Gesamtergebnis: 25 Prozent der Schüler schafften einen Notendurchschnitt von 2,0 oder besser

107 von 108 Schülern der Siegmund-Loewe-Realschule RS II in Kronach erreichten den Realschulabschluss. 27 davon schafften einen Abschluss von 2,0 und besser. Das sind 25 Prozent der Absolventen und somit das seit
vielen Jahren beste Gesamtergebnis an der RS II.

KRONACH. - Dass das Klima in der RS II-Schulfamilie stimmt, ist unbestreitbar. Schüler wie Lehrer hätten gerne noch weiter zusammengearbeitet. An die Schüler gewandt, meinte Udo Jeske von der Schulleitung, dass sie einen nicht immer leichten Weg bewältigt hätten. Übertroffen hätten sich die Absolventen selbst mit ihrer Abschiedsparty.
"Ihr habt 200 Euro Spende zur Verfügung gestellt, so was hab ich noch nicht erlebt", fuhr er fort.


Der Landkreis brauche junge strebsame, intelligente Menschen für die Zukunft, dafür müssten Familie, Schule, Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen, meinte Franz Hader, weiterer Stellvertreter des Landrats. Der
Realschulabschluss sei ein Fundament, auf das man gut weiter bauen könne.

"Zukunft unseres
Landkreises"

Stellvertretender Landrat Joachim Doppel appellierte an die Absolventen, wenn möglich im Landkreis zu bleiben: "Wir brauchen Sie, Sie sind die Zukunft unseres Landkreises." Den sieben Schulbesten überreichte er ein
heimatkundliches Jahrbuch des Landkreises Kronach.
Elternbeiratsvorsitzende Claudia Bayer ließ das Schuljahr in Reimform Revue passieren. Im Fan-Kostüm der RS II stellte sie Vergleiche zwischen der Fußball-Weltmeisterschaft und dem Schulabschluss an und fand einige
Gemeinsamkeiten.

"Klassenlehrer waren die "Triebwerke"


Einige Schüler der zehnten Klassen bedankten sich in einem kleinen Sketch, in dem sie ihre Schulzeit als Rakete darstellten und sich bei ihren "Triebwerken", den Klassenlehrern, für die interessanten und teils amüsanten
Jahre bedankten.
Schulleiter Franz Mairoser dankte dem Elternbeirat für die konstruktive Zusammenarbeit und verabschiedete die Elternbeiräte Radlo und Schubert, die aus dem Beirat ausschieden. Die Klassenbesten der vier zehnten Klassen an
der Siegmund-Loewe-Realschule erhielten je einen Gutschein über ein Buch. Der Schulleiter lobte die scheidenden Schüler: "Ihr könnt stolz auf euch sein, habt eindrucksvoll gezeigt, dass ihr was könnt, habt ein hervorragendes Gesamtergebnis erzielt, das beste seit vielen Jahren." 25 Prozent von ihnen haben einen Notendurchschnitt von 2,0 und besser. Neben Fakten hätten sie gelernt Zusammenhänge zu begreifen, Alternativen zu suchen und Schlussfolgerungen zu ziehen. Aber auch Eltern und Lehrer hätten Anteil an diesem Erfolg. Abschließend stellte Mairoser fest, dass der Schulabschluss noch kein Beruf sein. Das Zeugnis sei aber ein Schlüssel, mit dem die Absolventen weitere Türen öffnen könnten.
Laura Eismann von der Schülermitverwaltung verglich die Abschlussprüfung mit der Zündung einer Rakete. Das Bodenpersonal seien Eltern und Lehrer gewesen. Die Absolventen würden sich jetzt im Weltall befinden auf der Suche nach festem Boden unter den Füßen. Jeder fliege zu seinem eigenen Stern, doch irgendwann werde man sich wieder sehen zum Ehemaligentreffen.
Auch jüngere Schüler waren in die Feier mit eingebunden und wünschten ihren Absolventen viel Glück für die Zukunft. Eine Aufmerksamkeit erhielten die Schüler und Schülerinnen, die den Sanitätsdienst an der RS II mitbegründet hatten. Vier Schüler erhielten eine Ehrung für die Erreichung der Industriezertifizierung im Wahlfach Netzwerktechnik.
Die Vertrauenslehrer sowie alle Klassenleiter wurden von den Absolventen mit Geschenken bedacht. Das umfangreiche Programm lockerten Lied- und Musikbeiträgen der Zehntklässler auf.


Fränkischer Tag: So gut waren die Schüler selten


VON FRIEDWALD SCHEDEL, FT

Kronach -- Schulleiter Franz Mairoser freute sich, dass von den 107 Entlassschülern das beste Ergebnis seit Jahren erzielt worden sei. Ein Viertel aller Absolventen habe mit einer Note besser als 2,0 abgeschnitten.
„Ihr habt eindrucksvoll gezeigt, dass Ihr etwas könnt!"
Neben einer Menge von Fakten hätten die Zehntklässler gelernt, Zusammenhänge zu begreifen, Alternativen zu prüfen sowie eigene Schlussfolgerungen und Meinungen zu bilden. „Und das Allerwichtigste: Ihr habt durchgehalten!" Mit dem Realschulabschluss hätten alle Jugendlichen eine solide theoretische und praxisorientierte Ausbildung
erhalten. Mit dem Zeugnis hätten sie nun den Schlüssel,mit demsie die Tür in Richtung Zukunft öffnen könnten.
Berufsentscheidungen sollten sehr rational und bewusst getroffen werden. Ein Lob ging auch an das Lehrer-kollegium, das sich durch Menschlichkeit und viel Verständnis auszeichne. Mairoser erwähnte bei der Feier
auch traurige Ereignisse während des Schuljahres: den plötzlichen Tod von Rektor Brückner sowie von zwei Schülern.

Gelungener Abschlussscherz

Realschullehrer Udo Jeske gratulierte den Schülern nach der Begrüßung der Ehrengäste zum durchwegs sehr erfreulichen Ergebnis der Abschlussprüfung, bedankte sich für den gelungenen Abschlussscherz und - was
es noch nicht gegeben habe - die Spende von 200 Euro.
Landratsstellvertreter Joachim Doppel bezeichnete es als eine tolle Angelegenheit und Zäsur im Leben der Schüler, dass sie den hochinteressanten Abschluss der Realschule im Pisa-Führungsland Bayern gemacht hätten. „Sie sind die Zukunft des Landkreises Kronach." Weiterer Stellvertreter des Landrats und Wilhelmsthals Bürgermeister Franz Hader wünschte den Schülern, dass sie auf dem Fundament Realschule aufbauen könnten. Sie sollten weiter vorankommen und sich sichere Existenzen schaffen. Zusammen mit Joachim Doppel überreichte er den Besten, darunter seiner Gemeindebürgerin (und mit einer Note von 1,28 besten Abschlussschülerin) Ann-Kathrin Adam Bücher.
Die Elternbeiratsvorsitzende Claudia Bayer präsentierte sich nach der Fußball-Weltmeisterschaft als Fan der Realschule und gratulierte den Entlassschülern in Gedichtform. Die Jugendlichen hätten es schwerer gehabt
als die Fußballer.
Schüler der SMV verglichen die Realschule mit einem Raketenstart - „Wir gehören zu einem der letzten vierstufigen
Modelle!" - und ihre Lehrer mit Triebwerken, die bei den jungen Leuten Feuer entfacht hätten. In der Schwerelosigkeit müsse man nach Halt suchen. Aber zum Siegmunautentreffen sehe man sich wieder. „Wir wären gerne an Eurer Stelle", bedauerte eine der jüngeren Schülerinnen. Die Feier wurde von Schülern mit Gesang und Instrumental begleitet.

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