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Siegmund-Loewe-Realschule> Projekte> im Sj.07-08 Wettbewerb Technikjournalismus
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5. Wettbewerb Technikjournalismus

Die Klasse 9d vor dem Haupteingang Mitte zum Nürnberger Messegelände

Die Richtige Idee Verändert Einfach Schwieriges

Schülerinnen und Schüler der Siegmund-Loewe-Schule zeigen dem Fachchinesisch auf der Automationsmesse SPS/IPC/Drives in Nürnberg die Krallen. Am Mittwoch, den 28.11.2007, besuchte die Klasse 9d mit ihrem Klassenleiter Thomas Hauptmann die Fachmesse SPS/IPC/Drives in Nürnberg, wo die Jugendlichen Anregungen und Ideen sammelten, die sie für die Teilnahme am 5. Wettbewerb Technikjournalismus brauchten.

Kronach/Nürnberg - Zum fünften Mal wurde dieser Wettbewerb initiiert, der Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden die Möglichkeit geben soll, sich journalistisch mit dem vermeintlichen Problemfeld Technik auseinander zu setzen.
26 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9d hatten sich freiwillig zur Teilnahme an dem auf zwei Tage angelegten Projekt gemeldet.
Dazu führte Volker M. Banholzer, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit im Pressereferat der Siemens AG in Nürnberg, am Montag, 26.11.2007, am Nachmittag in der Siegmund-Loewe-Schule einen zweistündigen Workshop durch, in dessen Verlauf er der Klasse das wesentliche Rüstzeug für die Arbeit eines Journalisten auf dem Gebiet der Technik mitgab.
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Workshop vorab

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Neben dem Aufbau einer Nachricht und dem richtigen Einstieg in einen solchen Technikbericht erklärte Volker M. Banholzer ihnen auch den Umgang mit den auf der Messe vertretenen Ausstellern, indem er vor Berührungsängsten warnte, direktes und offenes Auftreten einforderte und insbesondere auf eine das Fachchinesisch kritisch nach-hakende Fragetechnik drängte.
Ausgerüstet mit einer Reihe kostenloser Informationsmaterialien der Firma Siemens machte sich die Klasse 9d am Mittwoch dann auf zur Messe in Nürnberg.
Am Stand der Siemens AG erhielten die Jugendlichen aufgeteilt in zwei Gruppen eine zwanzigminütige Einführung in die auf der Messe vorgestellte Technik, vor allem aus dem Bereich der Automatisierung.
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Sonderführung

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Das Besondere dieser Führung lag für alle Beteiligten wohl weniger in deren eigentlichem Inhalt als vielmehr in der Tatsache, dass alle mit Kopfhörern und Mikroports ausgestattet im dichten Gewühl der Messebesucher und ange-sichts der aktivierten Automatisierungsmaschinen jedes Wort verstanden.
Anschließend zogen die Schülerinnen und Schüler einzeln oder in Gruppen durch die insgesamt neun Messehallen mit ihren 1000 Ausstellern auf 80000 Quadratmetern.
Auch wenn auf den ersten Eindruck hin vieles fremd oder sehr kompliziert wirkte, so gab es dennoch auch für die Jugendlichen Interessantes zu sehen.
Die voll automatisierte Cocktailmaschine, der elektronische Apothekenschrank mit Roboterarm, die Gabelstaplerfahrsimulation, der Postkarten druckende Porträtautomat waren ebenso zu bewundern und auszuprobieren wie die „tanzende" Dartscheibe, die jeden Pfeil sicher ins Schwarze lenkte.
Nach dreieinhalb Stunden Messe fand sich die Klasse müde, aber gestärkt in der Siemens Lounge an der Garderobe ein, sichtete die Ergebnisse ihrer Nachforschungen und stürzte sich im Anschluss daran in Nürnbergs Fußgängerzone, - zur Entspannung! - bevor es um 17:45 Uhr an die Heimfahrt ging.
Jetzt gilt es, das Recherchematerial auszuwerten und zu anschaulichen und verständlichen Texten aus dem Fachbereich Technik zu verarbeiten, sodass diese bis Mitte Dezember an die Wettbewerbsjury versandt werden können.
Egal welches Ergebnis am Ende dieses 5. Wettbewerb Technik- journalismus stehen wird, eine gelungene Erfahrung war es für alle Beteiligten allemal.
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Kurioses am Rande

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Übrigens, der Standardmessebesucher ist definitiv nicht 15 Jahre alt, weiblich, Realschülerin und in der Wahlpflichtfächergruppe III.a. - Mit Verwunderung, Argusaugen und mitunter einer nicht zu verleugnenden Form von Bedenken quittierten die überwiegend dunkel gekleideten männlichen Messebesucher und Aussteller das Auftreten der Klasse 9d.
HPM

Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden in diesem Jahr in der Schülerzeitung 20vor1 veröffentlicht, die wieder einmal auf regionaler Ebene unter die letzten Drei gelangte.

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